„Heute Freitag morgen mein letzter Brief!“
„Es klingt grotesk – aber als ich heute Donnerstag um ½ 10h mit dem Zug ankam ging ich gleich nach hause – und fand 2 Briefe! 2 Karten!“
„Heute Freitag morgen mein letzter Brief!“
„Es klingt grotesk – aber als ich heute Donnerstag um ½ 10h mit dem Zug ankam ging ich gleich nach hause – und fand 2 Briefe! 2 Karten!“
„Nun werden es schon wieder 8 Tage – und bald bin ich wieder zu hause.“
„Bitte schicke Deine Mutter zu Lebsche!!!“
„Leider reinigt [Gottlieb] Klemm nicht mehr“
„Nun werden es schon wieder 8 Tage – und bald bin ich wieder zu hause.“
„Bitte schicke Deine Mutter zu Lebsche!!!“
„Leider reinigt [Gottlieb] Klemm nicht mehr“
„Ich bin gut angekommen.“
[Hermann] Scherchen ist schwer zu erreichen. Noch kein Gespräch. Treffen mit Scherchen und seiner Frau am Nachmittag. „Er spricht immer von Wien, von den großen Erfolgen!!“
„Klemms sind reizend“
„Ich bin gut angekommen.“
[Hermann] Scherchen ist schwer zu erreichen. Noch kein Gespräch. Treffen mit Scherchen und seiner Frau am Nachmittag. „Er spricht immer von Wien, von den großen Erfolgen!!“
„Klemms sind reizend“
„Ich will Dir nun ein bißchen erzählen, was ich in den letzten Tagen getrieben habe.“
Am Mittwoch und Donnerstag gearbeitet. Mit Adolf und Fritz beisammen.
Straub kommt nicht nach München.
Sepp (=Richard Hartmann) und Gottlieb Klemm haben dieselbe Adresse.
„Ich will Dir nun ein bißchen erzählen, was ich in den letzten Tagen getrieben habe.“
Am Mittwoch und Donnerstag gearbeitet. Mit Adolf und Fritz beisammen.
Straub kommt nicht nach München.
Sepp (=Richard Hartmann) und Gottlieb Klemm haben dieselbe Adresse.
„Hast du, meine liebe Elisabeth, meine Post immer erhalten, auch den letzten Brief.“
Am Donnerstag oder Freitag Besuch bei [Werner] Reinhart in Zürich. Des weiteren Verhandlungen mit [Hermann] Scherchen und mit [Hans Curjel] Curjell, Direktor des Züricher Corso-Theaters wegen „Simpl“. „Heute Donnerstag habe ich wieder einen schweren Tag mit Scherchen.“
„Hast du, meine liebe Elisabeth, meine Post immer erhalten, auch den letzten Brief.“
Am Donnerstag oder Freitag Besuch bei [Werner] Reinhart in Zürich. Des weiteren Verhandlungen mit [Hermann] Scherchen und mit [Hans Curjel] Curjell, Direktor des Züricher Corso-Theaters wegen „Simpl“. „Heute Donnerstag habe ich wieder einen schweren Tag mit Scherchen.“
„Endlich komme ich dazu Dir genauer zu schreiben.“
Den ganzen Freitag bei [Hermann] Scherchen in Talwill [Thalwill]. Scherchen begeistert von dem „Symphonischen Fragment“; „Stil äußerst stark und persönlich und (was mir wichtig ist) von mir allein – und nichts gestohlen von anderen! Etc.; äußerst lehrreiche arbeitsmethodische Kompositionsunterweisung. Diskussion über ein neues Orchesterwerk für Kammerorchester von [Fritz] Büchtger, das dieser mit einem Brief an Scherchen geschickt hatte. Beide, KAH und Scherchen halten Büchtger für völlig untalentiert. In seinem Antwortbrief bittet Scherchen Büchtger um Ehrlichkeit in dem was er (B.) tut und was er denkt.
Partitur (Streichquartett) nach Baden-Baden. KAH möchte noch einen Brief schreiben, den E.H. weiterleiten soll.
„Endlich komme ich dazu Dir genauer zu schreiben.“
Den ganzen Freitag bei [Hermann] Scherchen in Talwill [Thalwill]. Scherchen begeistert von dem „Symphonischen Fragment“; „Stil äußerst stark und persönlich und (was mir wichtig ist) von mir allein – und nichts gestohlen von anderen! Etc.; äußerst lehrreiche arbeitsmethodische Kompositionsunterweisung. Diskussion über ein neues Orchesterwerk für Kammerorchester von [Fritz] Büchtger, das dieser mit einem Brief an Scherchen geschickt hatte. Beide, KAH und Scherchen halten Büchtger für völlig untalentiert. In seinem Antwortbrief bittet Scherchen Büchtger um Ehrlichkeit in dem was er (B.) tut und was er denkt.
Partitur (Streichquartett) nach Baden-Baden. KAH möchte noch einen Brief schreiben, den E.H. weiterleiten soll.
„Am Donnerstag bin ich mit Scherchen und Frau nach Zürich gefahren.“
Am Donnerstag Fahrt mit [Hermann] Scherchen (und dessen Frau) nach Zürich.
Am Freitag „Symphonisches Fragment“ „durchgearbeitet“ (mit Scherchen). „Miserae“ ist für London fest vorgesehen. Für Baden-Baden ist nun das Streichquartett vorgesehen (Zustimmung von Scherchen).
„Am Donnerstag bin ich mit Scherchen und Frau nach Zürich gefahren.“
Am Donnerstag Fahrt mit [Hermann] Scherchen (und dessen Frau) nach Zürich.
Am Freitag „Symphonisches Fragment“ „durchgearbeitet“ (mit Scherchen). „Miserae“ ist für London fest vorgesehen. Für Baden-Baden ist nun das Streichquartett vorgesehen (Zustimmung von Scherchen).
„Mit [Hermann] Scherchen bin ich so ziemlich fertig mit meinen Verhandlungen.“
Verhandlungen über „Oper – Miserae – Roszavölgyi [Rozsavölgyi; der von H. Scherchen 1935 gegründete Verlag „Ars Viva“ war von dem Budapester Verlag R. übernommen. KAH plante wohl eine Herausgabe der beiden Werke] – und mein neues Stück“. Empfehlungsbriefe von Scherchen bzgl. KAH für [Paul] Sacher und [Walter] Sterk in Basel.
→Am Freitag Fahrt nach Zürich (bis Montag), dann Bern.
→Plant Rückkehr nach München zwischen dem 25. und 27. November.
„Mit [Hermann] Scherchen bin ich so ziemlich fertig mit meinen Verhandlungen.“
Verhandlungen über „Oper – Miserae – Roszavölgyi [Rozsavölgyi; der von H. Scherchen 1935 gegründete Verlag „Ars Viva“ war von dem Budapester Verlag R. übernommen. KAH plante wohl eine Herausgabe der beiden Werke] – und mein neues Stück“. Empfehlungsbriefe von Scherchen bzgl. KAH für [Paul] Sacher und [Walter] Sterk in Basel.
→Am Freitag Fahrt nach Zürich (bis Montag), dann Bern.
→Plant Rückkehr nach München zwischen dem 25. und 27. November.
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