(Brief)

Beidler Franz,

St. Gallen, Samstag (Karte)

„Ich habe 3 Briefe geschrieben und 3 Karten!“
Erwähnung eines [Wilhelm] Furtwängler-Konzerts in der vergangenen Woche. „Das war ein Triumph Deutscher Kunst.“ [Hermann] Scherchen wieder in Winterthur; probt ein klassisches Programm.

Basel, Montag (Karte)

„Heute, meine liebe Elisabeth, bin ich in Basel!“
Ankunft in Basel. „Über die Proben von [Ernst] Klug habe ich Dir schon geschrieben. Auch über die Marsik-Aufführung meines Violinconcertinos wirst Du Bescheid haben.“
Besuch bei [Paul] Sacher. Erst einmal ohne konkretes Ergebnis. Wünscht das gesamte Material. Partitur hat er behalten. Will Ende Mai/Anfang Juni Bescheid geben.
→Am Mittwoch bei [Ernest] Ansermet in Genf.
→Am Donnerstag bei [Otmar] Nussio in Lugano.
„Es ist alles sehr schwer bis ich etwas anbringe.“

Basel, Montag (Karte)

„Heute, meine liebe Elisabeth, bin ich in Basel!“
Ankunft in Basel. „Über die Proben von [Ernst] Klug habe ich Dir schon geschrieben. Auch über die Marsik-Aufführung meines Violinconcertinos wirst Du Bescheid haben.“
Besuch bei [Paul] Sacher. Erst einmal ohne konkretes Ergebnis. Wünscht das gesamte Material. Partitur hat er behalten. Will Ende Mai/Anfang Juni Bescheid geben.
→Am Mittwoch bei [Ernest] Ansermet in Genf.
→Am Donnerstag bei [Otmar] Nussio in Lugano.
„Es ist alles sehr schwer bis ich etwas anbringe.“

München, Dienstag (Brief)

„Körperlich geht es mir gut!“
Hartmanns Arzt, der „heißgeliebte Freund“
„Gestern war ich bei Fleischmann“. Hoffnung auf endgültige Wehruntauglichkeit.
„Otto Fr. Ist ja ein Depp!“

keine Korrespondenz vorhanden.

Winterthur, Donnerstag (Brief): privat

„Vorgestern schrieb ich Dir eine Karte.“
Hinweis auf ein [Ernst] „Klug-Konzert“, dessen Proben H. besucht hat und ganz ordentlich fand.
→Ankündigung seiner Ankunft in München am 23. November (Donnerstag).

Zürich, Montag (Karte)

„Ich will Dir nur meine Grüße senden.“
Treffen mit [Walter] Frey wegen „Lamento“ am Nachmittag.
Treffen mit [Franz] Beidler wegen „Simpl“. „Das wird der letzte Angriff wegen des „Simpls“.
→Am Mittwoch Fahrt nach Winterthur zu einem [Hermann] Scherchen-Konzert.

Winterthur, Mittwoch (Karte)

„Liebe Elisabeth – ich war nachmittag in der Probe von Scherchen – seine Frau war da“
Besuch der Probe Scherchen-Konzert. Kein Kontakt trotz Hartmanns Bemühungen. („Wie lange bin ich die Solveigh?)“
Blumengruß an Shussien [Shus-ein Scherchen-Hsiao].
→Fahrt nach Zürich „morgen früh“; Ankunft in München am 22. November (Dienstag).

Winterthur, Mittwoch (Karte)

„Liebe Elisabeth – ich war nachmittag in der Probe von Scherchen – seine Frau war da“
Besuch der Probe Scherchen-Konzert. Kein Kontakt trotz Hartmanns Bemühungen. („Wie lange bin ich die Solveigh?)“
Blumengruß an Shussien [Shus-ein Scherchen-Hsiao].
→Fahrt nach Zürich „morgen früh“; Ankunft in München am 22. November (Dienstag).

  • Date
  • 9 Nov 1938

Bern, Donnerstag (2. Brief)

„Wie geht es Euch?“
“Ich habe mich nicht mit Musik befaßt, noch sah ich [Hermann] Scherchen oder ein anderes musikalisches Individuum.“
Bittet um Adressen von: Rascher [& Co, Verleger in Zürich]; Osborn; [Hans Ferdinand] Redlich.
Plan, etwas über Musiker zu schreiben.
Komponisten des Programms IGNM für 1939: [Wladimir] Vogel, [Slavko] Osterc, [Lars-Erik] Larsson, [Luigi] Dallapiccola, [Anton] Webern, [Knudåge] Riisager.
Beabsichtigt zu Lertz (Rundfunk) zu gehen.
Abbruch des Kontaktes mit Bonnant und [Helmut Schmidt-Garré] Schmitt-Garree in München. „Gib Adolf den beiliegenden Brief.“
Brief an [Ernest] Ansermet wegen Rückgabe der Partitur „Symphonisches Fragment“, der das Stück ja doch nicht aufführen wird.

Bern, Donnerstag (2. Brief)

„Wie geht es Euch?“
“Ich habe mich nicht mit Musik befaßt, noch sah ich [Hermann] Scherchen oder ein anderes musikalisches Individuum.“
Bittet um Adressen von: Rascher [& Co, Verleger in Zürich]; Osborn; [Hans Ferdinand] Redlich.
Plan, etwas über Musiker zu schreiben.
Komponisten des Programms IGNM für 1939: [Wladimir] Vogel, [Slavko] Osterc, [Lars-Erik] Larsson, [Luigi] Dallapiccola, [Anton] Webern, [Knudåge] Riisager.
Beabsichtigt zu Lertz (Rundfunk) zu gehen.
Abbruch des Kontaktes mit Bonnant und [Helmut Schmidt-Garré] Schmitt-Garree in München. „Gib Adolf den beiliegenden Brief.“
Brief an [Ernest] Ansermet wegen Rückgabe der Partitur „Symphonisches Fragment“, der das Stück ja doch nicht aufführen wird.

München, Freitag (Karte) E.H. in Bad Gastein

„Alles beim Alten!“
Arbeit an der „Ouvertüre“ [Symphonische Ouvertüre]. „Ich glühe voll von Noten!“