„Hast du, meine liebe Elisabeth, meine Post immer erhalten, auch den letzten Brief.“
Am Donnerstag oder Freitag Besuch bei [Werner] Reinhart in Zürich. Des weiteren Verhandlungen mit [Hermann] Scherchen und mit [Hans Curjel] Curjell, Direktor des Züricher Corso-Theaters wegen „Simpl“. „Heute Donnerstag habe ich wieder einen schweren Tag mit Scherchen.“
„Hast du, meine liebe Elisabeth, meine Post immer erhalten, auch den letzten Brief.“
Am Donnerstag oder Freitag Besuch bei [Werner] Reinhart in Zürich. Des weiteren Verhandlungen mit [Hermann] Scherchen und mit [Hans Curjel] Curjell, Direktor des Züricher Corso-Theaters wegen „Simpl“. „Heute Donnerstag habe ich wieder einen schweren Tag mit Scherchen.“
„Endlich komme ich dazu Dir genauer zu schreiben.“
Den ganzen Freitag bei [Hermann] Scherchen in Talwill [Thalwill]. Scherchen begeistert von dem „Symphonischen Fragment“; „Stil äußerst stark und persönlich und (was mir wichtig ist) von mir allein – und nichts gestohlen von anderen! Etc.; äußerst lehrreiche arbeitsmethodische Kompositionsunterweisung. Diskussion über ein neues Orchesterwerk für Kammerorchester von [Fritz] Büchtger, das dieser mit einem Brief an Scherchen geschickt hatte. Beide, KAH und Scherchen halten Büchtger für völlig untalentiert. In seinem Antwortbrief bittet Scherchen Büchtger um Ehrlichkeit in dem was er (B.) tut und was er denkt.
Partitur (Streichquartett) nach Baden-Baden. KAH möchte noch einen Brief schreiben, den E.H. weiterleiten soll.
„Endlich komme ich dazu Dir genauer zu schreiben.“
Den ganzen Freitag bei [Hermann] Scherchen in Talwill [Thalwill]. Scherchen begeistert von dem „Symphonischen Fragment“; „Stil äußerst stark und persönlich und (was mir wichtig ist) von mir allein – und nichts gestohlen von anderen! Etc.; äußerst lehrreiche arbeitsmethodische Kompositionsunterweisung. Diskussion über ein neues Orchesterwerk für Kammerorchester von [Fritz] Büchtger, das dieser mit einem Brief an Scherchen geschickt hatte. Beide, KAH und Scherchen halten Büchtger für völlig untalentiert. In seinem Antwortbrief bittet Scherchen Büchtger um Ehrlichkeit in dem was er (B.) tut und was er denkt.
Partitur (Streichquartett) nach Baden-Baden. KAH möchte noch einen Brief schreiben, den E.H. weiterleiten soll.
„Am Donnerstag bin ich mit Scherchen und Frau nach Zürich gefahren.“
Am Donnerstag Fahrt mit [Hermann] Scherchen (und dessen Frau) nach Zürich.
Am Freitag „Symphonisches Fragment“ „durchgearbeitet“ (mit Scherchen). „Miserae“ ist für London fest vorgesehen. Für Baden-Baden ist nun das Streichquartett vorgesehen (Zustimmung von Scherchen).
„Am Donnerstag bin ich mit Scherchen und Frau nach Zürich gefahren.“
Am Donnerstag Fahrt mit [Hermann] Scherchen (und dessen Frau) nach Zürich.
Am Freitag „Symphonisches Fragment“ „durchgearbeitet“ (mit Scherchen). „Miserae“ ist für London fest vorgesehen. Für Baden-Baden ist nun das Streichquartett vorgesehen (Zustimmung von Scherchen).
Winterthur (bei Gottlieb Klemm, Pfarrgasse 2), Mittwoch (Karte)
„Eben war ich bei Scherchen.“
Besuch bei [Hermann] Scherchen. „Er ist begeistert von dem Text des „Symphonischen Fragments.“ Weiterer Besuch am nächsten Tag vorgesehen.
„Eben war ich bei Scherchen.“
Besuch bei [Hermann] Scherchen. „Er ist begeistert von dem Text des „Symphonischen Fragments.“ Weiterer Besuch am nächsten Tag vorgesehen.
„Gestern habe ich in meinem Geldbeutel 10 M gefunden statt 8 M.“
[Hermann] Scherchen rät KAH, das „Symphonische Fragment“ nach Baden-Baden zu schicken.
KAH bittet um Zusendung der Stagma-Nachrichten.
Ankunft in München am 29. oder 30. Oktober.
„Gestern habe ich in meinem Geldbeutel 10 M gefunden statt 8 M.“
[Hermann] Scherchen rät KAH, das „Symphonische Fragment“ nach Baden-Baden zu schicken.
KAH bittet um Zusendung der Stagma-Nachrichten.
Ankunft in München am 29. oder 30. Oktober.
München, Donnerstag (Karte; 3-4) E.H. in Alassio: privat
„Meine liebe Elisabeth, heute kam von [Hans Ferdinand] Redlich (Wien) eine Karte.“
Post aus Wien von [Hans Ferdinand] Redlich. Mitteilung, daß KAH „eine lobende Anerkennung für seine Komposition erhalten hat“. Absicht, daß die U.E. die Kantate (Friede – Anno ’48) in ihr Verlagsprogramm aufnimmt. Über [Werner] Egk Opernkarten besorgt.
„Morgen früh fahren wir zum Bodensee, das Wetter ist ja miserabel.“
Benachrichtigung vom Sender Beromünster, daß „Preis von 15 Franken auf 10 Franken“ gedrückt werden soll.
„Meine liebe Elisabeth, heute kam von [Hans Ferdinand] Redlich (Wien) eine Karte.“
Post aus Wien von [Hans Ferdinand] Redlich. Mitteilung, daß KAH „eine lobende Anerkennung für seine Komposition erhalten hat“. Absicht, daß die U.E. die Kantate (Friede – Anno ’48) in ihr Verlagsprogramm aufnimmt. Über [Werner] Egk Opernkarten besorgt.
„Morgen früh fahren wir zum Bodensee, das Wetter ist ja miserabel.“
Benachrichtigung vom Sender Beromünster, daß „Preis von 15 Franken auf 10 Franken“ gedrückt werden soll.
„Wie geht es Dir.“ „Meine Arbeit geht so langsam vorwärts.
Spaziergang mit Adolf und [Josef] Scharl.
Partitur „Anno 48 – Friede“ noch nicht zurückbekommen. (UA 22. Okt. 1968 in Köln)
„Wie geht es Dir.“ „Meine Arbeit geht so langsam vorwärts.
Spaziergang mit Adolf und [Josef] Scharl.
Partitur „Anno 48 – Friede“ noch nicht zurückbekommen. (UA 22. Okt. 1968 in Köln)
Straßburg (Fischerstaden 8 bei Hummel), Montag (Karte) E.R. in München:
„Meine letzte Karte wirst Du erhalten haben.“
Probenbesuche von „Otello“, Ltg. [Ernest] Ansermet. Dienstag Aufführung. „Geschäftliche“ Unterredungen am Mittwoch. [Hermann] Scherchen besteht auf KAHs Abreise erst am Donnerstag (stellt Gespräch in Aussicht).
„Meine letzte Karte wirst Du erhalten haben.“
Probenbesuche von „Otello“, Ltg. [Ernest] Ansermet. Dienstag Aufführung. „Geschäftliche“ Unterredungen am Mittwoch. [Hermann] Scherchen besteht auf KAHs Abreise erst am Donnerstag (stellt Gespräch in Aussicht).
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