„Soeben Deine Karte u. Brief erhalten. Es wird Mutter doch besser gehen!!!“
E.R. rät KAH, seine Mutter nach München zu bringen.
→ „Wir fahren entweder Montag abends oder Dienstag Mittag nach München zurück.“
Bad Kissingen oder Arnshausen (Briefkarte) KAH in Junkersdorf: privat
„Soeben Deine Karte u. Brief erhalten. Es wird Mutter doch besser gehen!!!“
E.R. rät KAH, seine Mutter nach München zu bringen.
→ „Wir fahren entweder Montag abends oder Dienstag Mittag nach München zurück.“
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Briefkategorie
- Letter regesta
Riccione, Donnerstag (Brief): KAH in München
Riccione, den 18. 8. 38.
Mein lieber, lieber Karl!
Besten Dank für Deine lb. Briefe, die zwar immer sehr kurz sind. Du hast doch nichts postlagernd geschickt?! Als erstes möchte ich Dir sagen. Gehe doch endlich einmal zum Arzt wegen Deiner Kopfschmerzen und wegen dem Magen. Du darfst das nicht so lange hinziehen. Und dann mache Dir abends immer kalte Umschläge auf die Stirne, das tut doch auch gut. Wenn ich nur bei Dir wäre, ich würde Dich schon pflegen. Es ist ja nicht mehr lange, daß wir uns wiedersehen. Glaube mir, ich habe sehr, sehr Sehnsucht nach Dir.
Mama schrieb gestern, und da sagte sie ich solle froh sein, daß ich schon weg sei, ob sie noch fortkämen wüßte sie nicht. Was soll das heißen? Bitte teile mir mit, was los ist, ich bin so unruhig. Aber die Wahrheit bitte. Soll ich kommen?
Hier geht alles seinen alten Gang. Baden, am Strand liegen, das ist unsere Hauptbeschäftigung. Ich habe ein Freilichtkino entdeckt, da bin ich gestern hineingegangen. Es war aber nichts besonderes. Es ist fein, daß Du die Devisen für die Schweiz schon bekommen hast. Fährst Du nicht gleich hin? Oder erst im Oktober? Hast Du Ansermet geschrieben? Der Brief an Frau Nijinsky ist richtig, nur hast Du etwas wenig betont, daß ich das Buch auch seinetwegen übersetzen möchte. Nun wir werden ja sehen. Bis jetzt bin ich noch ohne Schlafmittel!!
Mein lieber, lieber Karl ich umarme Dich und bleibe mit heißen Küssen immer Deine treue Dir allein gehörende Elisabeth.
- Archivalienkategorie
- Briefe
Riccione, Donnerstag (Brief): KAH in München
Riccione, den 18. 8. 38.
Mein lieber, lieber Karl!
Besten Dank für Deine lb. Briefe, die zwar immer sehr kurz sind. Du hast doch nichts postlagernd geschickt?! Als erstes möchte ich Dir sagen. Gehe doch endlich einmal zum Arzt wegen Deiner Kopfschmerzen und wegen dem Magen. Du darfst das nicht so lange hinziehen. Und dann mache Dir abends immer kalte Umschläge auf die Stirne, das tut doch auch gut. Wenn ich nur bei Dir wäre, ich würde Dich schon pflegen. Es ist ja nicht mehr lange, daß wir uns wiedersehen. Glaube mir, ich habe sehr, sehr Sehnsucht nach Dir.
Mama schrieb gestern, und da sagte sie ich solle froh sein, daß ich schon weg sei, ob sie noch fortkämen wüßte sie nicht. Was soll das heißen? Bitte teile mir mit, was los ist, ich bin so unruhig. Aber die Wahrheit bitte. Soll ich kommen?
Hier geht alles seinen alten Gang. Baden, am Strand liegen, das ist unsere Hauptbeschäftigung. Ich habe ein Freilichtkino entdeckt, da bin ich gestern hineingegangen. Es war aber nichts besonderes. Es ist fein, daß Du die Devisen für die Schweiz schon bekommen hast. Fährst Du nicht gleich hin? Oder erst im Oktober? Hast Du Ansermet geschrieben? Der Brief an Frau Nijinsky ist richtig, nur hast Du etwas wenig betont, daß ich das Buch auch seinetwegen übersetzen möchte. Nun wir werden ja sehen. Bis jetzt bin ich noch ohne Schlafmittel!!
Mein lieber, lieber Karl ich umarme Dich und bleibe mit heißen Küssen immer Deine treue Dir allein gehörende Elisabeth.
- Year
- 18.08.1938
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Donnerstag (Karte) E.H. in Riccione
München, den 18. August 38.
Liebe Elisabeth!
Vielen Dank für Deinen Brief. Ich freue mich immer von Dir Post zu bekommen. Ich gehe heute mit Deiner Mama in „Friedenstag“, Deine Mama hat I. Rang Loge 4, Rückplatz 6, und ich habe Galerie-Stehplatz. Ich habe mir ein Textbuch gekauft, ein sehr gutes Buch. Leider wenig aggressiv, aber sehr gekonnt. Ich werde morgen mit meinem „Allegro molto“=Satz fertig, dann beginne ich gleich das Lied. Nur meine verfluchten Kopfschmerzen. Sonst gibt es nichts neues. Sei nur ruhig, sogar sehr ruhig, und werde froh.
Ich grüsse Dich, unsern Bub und Fräulein Resi, stets bleibe ich Dein treuer Karl
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Donnerstag (Karte) E.H. in Riccione
München, den 18. August 38.
Liebe Elisabeth!
Vielen Dank für Deinen Brief. Ich freue mich immer von Dir Post zu bekommen. Ich gehe heute mit Deiner Mama in „Friedenstag“, Deine Mama hat I. Rang Loge 4, Rückplatz 6, und ich habe Galerie-Stehplatz. Ich habe mir ein Textbuch gekauft, ein sehr gutes Buch. Leider wenig aggressiv, aber sehr gekonnt. Ich werde morgen mit meinem „Allegro molto“=Satz fertig, dann beginne ich gleich das Lied. Nur meine verfluchten Kopfschmerzen. Sonst gibt es nichts neues. Sei nur ruhig, sogar sehr ruhig, und werde froh.
Ich grüsse Dich, unsern Bub und Fräulein Resi, stets bleibe ich Dein treuer Karl
- Date
- 18 Aug 1938
- Archivalienkategorie
- Briefe
undatiert, August 1938, München, Donnerstag (Brief): E.H. in Riccione
Liebe Elisabeth
Gestern, Mittwoch − war ich abends in Salome. Adolf war dabei − er kaufte 2 Plätze für 22 M − 3. Reihe − War eine anständige Aufführung. Ich habe gestern für 10. − Briefmarken gekauft. Heute morgen habe ich ein Päckchen an Euch geschickt. Hoffentlich kommt es bald an. Ich habe alle Süssigkeiten hineingetan. Freut es Euch? Esst nur auswärts − oder kauft Essen − und esst im Zimmer. Morgen − am Freitag mittag − gehe ich zur Königinstr. zum Essen. Es ist alles beim Alten. Was macht die Liebeslust? Geht was? Ich bin nicht unzufrieden. Und Du?
Meine zwei Lieben! Hoffentlich gefällt es Euch! Lebt wohl ich bin immer Euer treuer Karl.
Der Keller wird diese Woche fertig. Herr Ganselmeier schickte mir in meinen Briefkasten den kleinen Zettel − ein Arschloch.
Adieu!
Richardi was macht das Essen. Ich bin immer Dein Kl.
- Archivalienkategorie
- Briefe
undatiert, August 1938, München, Donnerstag (Brief): E.H. in Riccione
Liebe Elisabeth
Gestern, Mittwoch − war ich abends in Salome. Adolf war dabei − er kaufte 2 Plätze für 22 M − 3. Reihe − War eine anständige Aufführung. Ich habe gestern für 10. − Briefmarken gekauft. Heute morgen habe ich ein Päckchen an Euch geschickt. Hoffentlich kommt es bald an. Ich habe alle Süssigkeiten hineingetan. Freut es Euch? Esst nur auswärts − oder kauft Essen − und esst im Zimmer. Morgen − am Freitag mittag − gehe ich zur Königinstr. zum Essen. Es ist alles beim Alten. Was macht die Liebeslust? Geht was? Ich bin nicht unzufrieden. Und Du?
Meine zwei Lieben! Hoffentlich gefällt es Euch! Lebt wohl ich bin immer Euer treuer Karl.
Der Keller wird diese Woche fertig. Herr Ganselmeier schickte mir in meinen Briefkasten den kleinen Zettel − ein Arschloch.
Adieu!
Richardi was macht das Essen. Ich bin immer Dein Kl.
- Year
- August 1938
- Archivalienkategorie
- Briefe
Arnshausen (Briefkarte): KAH in Junkersdorf
Mein lieber, guter Karl!
Auch mir ist die Zeit in Bamberg so furchtbar kurz vorgekommen, es gäbe immer so vieles zu sprechen, was man schriftlich nicht richtig erledigen kann. Hier hat man endlich einmal Ruhe nicht diesen ewigen Ärger, es tut schon gut. Wenn man auch mit den hier herrschenden Ansichten nicht mitgehen kann. Ich höre halt viel Radio und abends lese ich in Deinem Buch, es ist außerordentlich interessant. Hast Du oder Mutter Richard und Adolf geschrieben, bitte tue es doch möglichst bald. Wenn das Wetter nur endlich besser werden würde. Mein lieber Karl, ich freue mich schon so sehr auf unser Wiedersehen, ich habe schon wieder so Sehnsucht nach Dir. Für heute sei innigst geküßt und umarmt von Deiner treuen Elisabeth.
Herzliche Grüße an Mutter u. Fritz.
- Archivalienkategorie
- Briefe
Arnshausen (Briefkarte): KAH in Junkersdorf
Mein lieber, guter Karl!
Auch mir ist die Zeit in Bamberg so furchtbar kurz vorgekommen, es gäbe immer so vieles zu sprechen, was man schriftlich nicht richtig erledigen kann. Hier hat man endlich einmal Ruhe nicht diesen ewigen Ärger, es tut schon gut. Wenn man auch mit den hier herrschenden Ansichten nicht mitgehen kann. Ich höre halt viel Radio und abends lese ich in Deinem Buch, es ist außerordentlich interessant. Hast Du oder Mutter Richard und Adolf geschrieben, bitte tue es doch möglichst bald. Wenn das Wetter nur endlich besser werden würde. Mein lieber Karl, ich freue mich schon so sehr auf unser Wiedersehen, ich habe schon wieder so Sehnsucht nach Dir. Für heute sei innigst geküßt und umarmt von Deiner treuen Elisabeth.
Herzliche Grüße an Mutter u. Fritz.
- Year
- Um den 25.06.1933
- Archivalienkategorie
- Briefe
Junkersdorf (Brief mit Umschlag): E.R. in München (Schw: 14)
2
Mein liebste Elisabeth.
Trostlos ist das Wetter – immer Regen – gut, daß ich Arbeit mitgenommen haben [sic]. Ich habe heute mein Kinderspiel begonnen mit der Reinschrift. Wie geht es Dir. Nun ja hat sich viel ereignet. Auf alle Fälle mehr wie bei mir – ich arbeite – höre Radio − die Mutter ist ganz toll – sie kann nichts mehr hören. Nun schrenke [sic] ich mich auf’s Wichtigste ein. Ich freue mich riesig auf den Montag; – dann noch 14 Tage und dann am 7. [Juli] bin ich bei Dir.
Elisabeth bleibe mir nur gesund und froh. Gib acht auf Dich selbst. Deine Nerven sind sehr angegriffen. Denke an mich!!
Bitte grüße Deinen Vater herzlichst. Hoffentlich kommt der Montag bald. Fahre bitte sehr früh ab. Bis dahin grüße ich Dich und küsse Dich inniglich Dein Karl.
- Archivalienkategorie
- Briefe
Junkersdorf (Brief mit Umschlag): E.R. in München (Schw: 14)
2
Mein liebste Elisabeth.
Trostlos ist das Wetter – immer Regen – gut, daß ich Arbeit mitgenommen haben [sic]. Ich habe heute mein Kinderspiel begonnen mit der Reinschrift. Wie geht es Dir. Nun ja hat sich viel ereignet. Auf alle Fälle mehr wie bei mir – ich arbeite – höre Radio − die Mutter ist ganz toll – sie kann nichts mehr hören. Nun schrenke [sic] ich mich auf’s Wichtigste ein. Ich freue mich riesig auf den Montag; – dann noch 14 Tage und dann am 7. [Juli] bin ich bei Dir.
Elisabeth bleibe mir nur gesund und froh. Gib acht auf Dich selbst. Deine Nerven sind sehr angegriffen. Denke an mich!!
Bitte grüße Deinen Vater herzlichst. Hoffentlich kommt der Montag bald. Fahre bitte sehr früh ab. Bis dahin grüße ich Dich und küsse Dich inniglich Dein Karl.
- Year
- Um den 23.06.1933
- Archivalienkategorie
- Briefe
München, Freitag (Briefkarte): KAH in Junkersdorf
Mein liebster Karl!
Mit großer Sehnsucht erwartete ich Deine Karte, sie kam ziemlich spät an. Heute besorgte ich Melos, Anbruch ist noch nicht erschienen. Ich bringe das Heft am Montag [26. Juni] mit, weil Du es, wenn ich es heute fortschicke auch nicht viel eher bekommen würdest. Voraussichtlich komme ich am Montag mit dem Zug ab Mü. 920 –
an Bamberg 149 an. Frühestens könnte ich 1216 in Bamberg ankommen, doch ist das ziemlich unwahrscheinlich. Ich lege Dir die Kritik über das Dortmunder Musikfest bei, wenn Du es noch nicht gelesen haben solltest. Schreibe nur möglichst bald Scherchen, je eher Du etwas erfährst, desto besser. Hoffentlich ist das Wetter jetzt besser, daß Du Dich in der frischen Luft erholen kannst. Bitte schone Dich gut, Du hast es nötig. Auf Montag freue ich mich riesig. Also voraussichtlich komme ich 149 h in Bamberg an. Bei mir gibt es keine Neuigkeiten. Behalte mich lieb, mit tausend Grüßen und Küssen bin und bleibe ich Deine treue, dichheißliebende Elisabeth.
Wastl war wieder bei Bauer, er sagte auf ganz kurze Zeit, er will diesen Monat noch fort. Er läßt Dich grüßen!!
- Archivalienkategorie
- Briefe
München, Freitag (Briefkarte): KAH in Junkersdorf
Mein liebster Karl!
Mit großer Sehnsucht erwartete ich Deine Karte, sie kam ziemlich spät an. Heute besorgte ich Melos, Anbruch ist noch nicht erschienen. Ich bringe das Heft am Montag [26. Juni] mit, weil Du es, wenn ich es heute fortschicke auch nicht viel eher bekommen würdest. Voraussichtlich komme ich am Montag mit dem Zug ab Mü. 920 –
an Bamberg 149 an. Frühestens könnte ich 1216 in Bamberg ankommen, doch ist das ziemlich unwahrscheinlich. Ich lege Dir die Kritik über das Dortmunder Musikfest bei, wenn Du es noch nicht gelesen haben solltest. Schreibe nur möglichst bald Scherchen, je eher Du etwas erfährst, desto besser. Hoffentlich ist das Wetter jetzt besser, daß Du Dich in der frischen Luft erholen kannst. Bitte schone Dich gut, Du hast es nötig. Auf Montag freue ich mich riesig. Also voraussichtlich komme ich 149 h in Bamberg an. Bei mir gibt es keine Neuigkeiten. Behalte mich lieb, mit tausend Grüßen und Küssen bin und bleibe ich Deine treue, dichheißliebende Elisabeth.
Wastl war wieder bei Bauer, er sagte auf ganz kurze Zeit, er will diesen Monat noch fort. Er läßt Dich grüßen!!
- Date
- 23 Jun 1933
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Donnerstag (Karte): KAH in Junkersdorf
22. 6. 33.
Mein lieber Karl!
Möchte Dir heute nur liebe Grüße senden. Erwarte heute eine Karte von Dir. Es gibt noch etwas zu erledigen, woran du nicht gedacht hast, Adolf macht es für Dich. Ich erzähle es Dir am Montag [26. Juni], ich schreibe es nicht gerne. Hoffentlich habt Ihr besseres Wetter als wir, heute regnet es. Ich schreibe Dir noch genau, mit welchem Zug ich komme. Für heute lebe wohl, Dir, Mutter u. Fritz tausend herzliche Grüße Deine Elisabeth.
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Donnerstag (Karte): KAH in Junkersdorf
22. 6. 33.
Mein lieber Karl!
Möchte Dir heute nur liebe Grüße senden. Erwarte heute eine Karte von Dir. Es gibt noch etwas zu erledigen, woran du nicht gedacht hast, Adolf macht es für Dich. Ich erzähle es Dir am Montag [26. Juni], ich schreibe es nicht gerne. Hoffentlich habt Ihr besseres Wetter als wir, heute regnet es. Ich schreibe Dir noch genau, mit welchem Zug ich komme. Für heute lebe wohl, Dir, Mutter u. Fritz tausend herzliche Grüße Deine Elisabeth.
- Date
- 22 Jun 1933
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Dienstag (Karte) E.H. in Riccione Datum: den 16. 8. 38
Liebe Elisabeth!
Heute sende ich Dir wieder herzliche Grüße. Hoffentlich bist Du sehr ruhig. Rege Dich bitte über nichts auf. Ruhen! Liegen!
Bei mir gibt es nichts neues, meine Arbeit geht sehr gut weiter. Nebenbei: Redlich lässt sich nicht mehr sehen! Ich richte meine Pakete her für Dr. Aber, London. Ich sende mein Streichquartett und das Trompetenconcertino hin. Dann werde ich an Ansermet und Scherchen schreiben. Heute schrieb mir Dein Vater: Grüße! Ich habe ihm gleich einen Brief geschrieben. Heute abend gehe ich zur Mama und unterhalten uns. Sonst gibt es nichts neues. Bitte erhole Dich gut. Grüsse Bubi und Fräulein Resi sehr herzlichst. Bei uns ist es auch wieder schön.
Nun lebe wohl, bleibe und werde gesund, alles Liebe Dein getreuer Karl
Deine Mama braucht noch Spitzen und Du sollst noch welche haben wo sind biite die-se Spitzen.
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Dienstag (Karte) E.H. in Riccione Datum: den 16. 8. 38
Liebe Elisabeth!
Heute sende ich Dir wieder herzliche Grüße. Hoffentlich bist Du sehr ruhig. Rege Dich bitte über nichts auf. Ruhen! Liegen!
Bei mir gibt es nichts neues, meine Arbeit geht sehr gut weiter. Nebenbei: Redlich lässt sich nicht mehr sehen! Ich richte meine Pakete her für Dr. Aber, London. Ich sende mein Streichquartett und das Trompetenconcertino hin. Dann werde ich an Ansermet und Scherchen schreiben. Heute schrieb mir Dein Vater: Grüße! Ich habe ihm gleich einen Brief geschrieben. Heute abend gehe ich zur Mama und unterhalten uns. Sonst gibt es nichts neues. Bitte erhole Dich gut. Grüsse Bubi und Fräulein Resi sehr herzlichst. Bei uns ist es auch wieder schön.
Nun lebe wohl, bleibe und werde gesund, alles Liebe Dein getreuer Karl
Deine Mama braucht noch Spitzen und Du sollst noch welche haben wo sind biite die-se Spitzen.
- Year
- 16.08.1938
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Donnerstag (Karte): KAH in Junkersdorf
Mein lieber Karl!
Hoffentlich bist du gut angekommen. Bei mir gibt es natürlich noch nichts zu erzählen. Erhole Dich gut und arbeite nicht zu viel. Viele herzliche Grüße an Mutter u. Fritz und ganz besonders Dir von Deiner Elisabeth.
- Archivalienkategorie
- Briefe
(P: München), Donnerstag (Karte): KAH in Junkersdorf
Mein lieber Karl!
Hoffentlich bist du gut angekommen. Bei mir gibt es natürlich noch nichts zu erzählen. Erhole Dich gut und arbeite nicht zu viel. Viele herzliche Grüße an Mutter u. Fritz und ganz besonders Dir von Deiner Elisabeth.
- Date
- 22 Jun 1933
- Archivalienkategorie
- Briefe