Concert with Juliane Banse

Concert with Juliane Banse

25.11.20

20.00 Uhr

Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft
Franz-Joseph-Straße 20
80801 Munich (Germany)

PROGRAM
Karl Amadeus Hartmann (1905–1963): Lamento
for soprano and piano
#
Piano works by Alban Berg (1885–1935), Anton Webern (1883–1945) and others

An event of the © Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft e.V.,
sponsored by: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturreferat der Landeshauptstadt München and Bezirk Oberbayern.

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#Listen#Out#3 – Concert of the ensemble hartmann 21

#Listen#Out#3 – Concert of the ensemble hartmann 21

14.10.20

20.00 Uhr

Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft
Franz-Joseph-Straße 20
80801 Munich (Germany)

PROGRAM
… to be announced.

 

An event of the © Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft e.V.,
sponsored by: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bezirk Oberbayern and LfA Förderbank Bayern.

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#Listen#Out#2 – Concert of the ensemble hartmann21 [DATUMSÄNDERUNG]

#Listen#Out#2 – Concert of the ensemble hartmann21 [DATUMSÄNDERUNG]

22.09.20

20.00 Uhr

Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft
Franz-Joseph-Straße 20
80801 Munich (Germany)

This event had to be postponed again, it now takes place on September 22, 2020!

PROGRAM
Yang Song (* 1985): Serein (FP)
for violin and zither
#
Hans-Henning Ginzel (* 1988): Reflections (DP)
for violin, discantzither and piano
#
Luigi Nono (* 1924): «Hay que caminar» soñando
for two violins

 

An event of the © Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft e.V.,
sponsored by: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bezirk Oberbayern and LfA Förderbank Bayern.

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#Listen#Out#1 – Concert of the ensemble hartmann21 [DATUMSÄNDERUNG]

#Listen#Out#1 – Concert of the ensemble hartmann21 [DATUMSÄNDERUNG]

29.07.20

18.30 Uhr / 20.00 Uhr

Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft
Franz-Joseph-Straße 20
80801 Munich (Germany)

This event had to be postponed, it now takes place on 29.07.2020 and is offered at two times (18.30 and 20.00) – the concert program is the same for every performance!

PROGRAM
Hans-Henning Ginzel (* 1988): An die Hoffnung – another musical thought about Beethoven (First performance in Munich
for piano solo
#
Olga Neuwirth (* 1968): Marsyas II
for flute, viola, violoncello and piano
#
Salvatore Sciarrino (* 1947): Canzona di ringraziamento
for flute solo
#
Hans-Henning Ginzel (* 1988): ékstasis 2 (2020, FP)
for flute, viola and violoncello
 

An event of the © Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft e.V.,
sponsored by: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bezirk Oberbayern and LfA Förderbank Bayern.

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Breakout Ensemble, #Listen #Out

Breakout Ensemble, #Listen #Out

01.02.17

20.00-23.00

Werke von Mauricio Kagel, Katharina S. Müller, Hans-Henning Ginzel, Jacopo Salvatori und Samuel Penderbayne Katharina S. Müller (Violine), Hans-Henning Ginzel (Violoncello) und Jacopo Salvatori (Klavier)

Für das dritte Konzert der Konzertreihe #Listen #Out kooperiert das Breakout Ensemble mit der Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft. Die Komponisten Katharina S. Müller, Hans-Henning Ginzel, Jacopo Salvatori (die zugleich auch als Interpreten an Violine, Cello und Klavier auftreten werden) und Samuel Penderbayne schreiben neue Werke für Klaviertrio. Damit setzt sich das junge Münchner Ensemble, das zuletzt u.a. mit der Video-Oper “Sharepool” auf sich aufmerksam machte, erstmals mit einer tradierten Kammermusik-Gattung auseinander. Diese herausfordernde und spannende musikalische Standortortbestimmung werden die Komponisten auch im Gespräch mit Andreas Hérm Baumgartner, dem Künstlerischen Leiter von hartmann21, erörtern. Das Programm wird durch das 2. Klaviertrio von Maurizio Kagel abgerundet.

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Alexander Lonquich – Grenzgänge: Karl Amadeus Hartmann und Robert Schumann

16.05.17

20.00

16. Mai 2017 (Ausstellung bis 18. Oktober 2017), 20.00 Uhr, KAHG

Konzert mit Grafiken von Alfred Hrdlicka

Konzert, Gespräch, Ausstellung, Vortrag; mit Alexander Lonquich (Piano), Andreas Hérm Baumgartner(Gesprächsleitung)

Werke von Karl Amadeus Hartmann und Robert Schumann

Das Veranstaltungskonzept aus Konzert, Vortrag, Gespräch und Ausstellung möchte den Zuhörer zum Miterleben von Grenzgängen besonderer Art einladen: sowohl Hartmanns kapitale Klaviersonate „27. April 1945“, komponiert unter dem Eindruck der Märsche der Häftlinge des KZs Dachau Richtung Alpen, als auch Schumanns Zyklus der „Davidsbündlertänze“ (er bezeichnete sie als Toten- und Veitstänze) thematisieren menschliche Grenzerfahrungen. Facettenreich ergänzt wird das Konzert um Grafiken des österreichischen Bildhauers Alfred Hrdlicka, dessen Werk dem Credo „Aufdeckung statt Flucht“ gehorcht, die Wunde im Alltäglichen sucht und – gleich Hartmann und Schumann – an die Empathie-Fähigkeit des Betrachters appelliert.

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Thomas Zehetmair und Ruth Killius

18.10.17

18.00

Konzert mit Gespräch; mit Thomas Zehetmair (Violine), Ruth Killius (Viola) und Andreas Hérm Baumgartner (Gesprächsleitung)

Werke von Karl Amadeus Hartmann, Nikos Skalkottas, Bohuslav Martinů, Heinz Holliger, Giacinto Scelsi

Mit dem Geiger Thomas Zehetmair begegnet einer der herausragenden und aufregendsten Musiker dem Werk Hartmanns, setzt sich ihm aus, reflektiert, spürt Bezügen nach und lässt als Interpret den Zuhörer an seiner individuellen Erlebenswelt teilhaben. In einem singulär komponierten Programm kreiert Zehetmair gemeinsam mit der Bratscherin Ruth Killius ein Kaleidoskop an unterschiedlichen Blickwinkeln und Wahrnehmungsweisen und lässt einen auf diese Weise Hartmanns musikalisch progressive und in ihrer Klangsprache radikalgrenzüberschreitende 2. Sonate für Violine solo neu erfahren.

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„Podium junger Komponisten“, Teil II

17.11.17

19.00

Porträtkonzert und Gespräch mit jungen Komponisten und Solisten; Auswahl und Betreuung während des Probenprozesses durch Jan Müller-Wieland (Kooperation Hochschule für Musik und Theater München) und Andreas Hérm Baumgartner (Dirigent, Künstlerischer Leiter, Gesprächsleistung)

Die Komponisten im Gespräch mit Olena Garmash und Andreas Hérm Baumgartner

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“Simplicius Simplicissimus” in London

20.00-23.00

Karl Amadeus Hartmanns Botschaft des Humanismus:

Simplicius Simplicissimus in seiner UK-Premiere an Londons Independent Opera at Sadler’s Wells

Am 11. November 2016 feiert Karl Amadeus Hartmanns Oper „Simplicius Simplicissimus“ an der Independent Opera at Sadler’s Wells ihre britische Erstaufführung. Es spielt die grandiose Britten Sinfonia unter der Leitung von Timothy Redmond. Erstmalig wird die Oper nach Grimmelshausen in einer englischsprachigen Version gesungen, die der international renommierte Regisseur David Pountney erstellt hat.

Regie führt dabei die junge britische Regisseurin Polly Graham, die in Vorbereitung dieser Produktion mit ihrem Bühnenbildner Nate Gibson Gast der Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft einen Besuch in München abstattete. In ausführlichen Gesprächen mit dem Künstlerischen Leiter und Geschäftsführer Andreas Hérm Baumgartner sowie mit Richard Hartmann informierte sie sich über die Entstehungsgeschichte des Werks sowie u. a. über die bewusste Verwendung jüdischer Themata, Zitate verfemter und verbotener Künstler als mahnende Botschaft  im Sinne eines umfänglichen Humanismus. Hartmann begann mit der Komposition der Oper 1934 und proklamierte darin offensiv einen politischen und gesellschaftlichen Umsturz. Aufgrund des Beginns des Frankreich-Feldzuges der deutschen Wehrmacht scheiterte 1940 leider die Uraufführung samt Radioübertragung durch den Belgischen Rundfunk in Brüssel. Hartmann hatte bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin an ein „Aufwachen“ der deutschen Bevölkerung im nationalsozialistischen Deutschland und an einem damit verbundenen Sturz des Terror-Regimes geglaubt. Er lässt sein Stück auf der Handlungsebene auch mit einer siegreichen Revolution der geknechteten Bauern über ihre Unterdrücker und die herrschende Klasse enden, musikalisch und dramaturgisch konterkariert er dies aber mit den leisen und langsam gesprochenen Worten des Sprechers: „Zeit des Entsetzens, Jahrzehnte des Grauens“. Es folgt ein still erlöschender letzter Klang des tiefen Gongs.

Es steht außer Frage, dass Karl Amadeus Hartmann die gesellschaftliche Revolution im Stück (Dreißigjähriger Krieg) wie in seiner zeithistorischen Parallel-Realität des Dritten Reichs wollte und auf mannigfaltige Weise förderte. Durch die den scheinbaren Sieg konterkarierende Ausdeutung auf der Text- wie Musikebene thematisiert er aber gleichzeitig die Frage, mit welchen Mitteln dies zu geschehen habe. Die Hauptgestalt Simplicius Simplicissimus, die sich durch scheinbare Naivität den „Seelenschatz“ bewahren konnte und damit zum Topos des Humanismus schlechthin wird, wird nur deshalb von den siegreichen Bauern verschont, weil er als zu gering geachtet wird: „Du Wurm bist nicht wert, dass man den Arm gegen dich aufhebt.“ Wenn eine neue Zeit mit der Missachtung der Menschenwürde begründet und die Achtung vor dem Anderen mit Füßen getreten wird, erneute Gewalt also die frische Währung darstellt, dann ist dieses Neue radikal abzulehnen oder ihm zumindest doch mit enormen Misstrauen zu begegnen.

Andreas Hérm Baumgartner

Weitere Aufführungen finden am 15., 17. und 19. November 2016 statt.

Infoseite der Independent Opera at Sadler’s Wells:
http://www.independentopera.com/productions/simplicius-simplicissimus
Über Ihren Besuch in der Hartmann-Gesellschaft berichtet die Regisseurin auch in ihrem Blog:
http://www.independentopera.com/blog/entry/2016-director-fellow-polly-grahamvisits-munich-ahead-of-simplicius-rehears

  • Date
  • 11 Nov 2016

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Münchner Kammerorchester interpretiert Hartmann am 17. Dezember 2015

17.12.15

Am 17. Dezember 2015, um 20.00 Uhr, im Münchner Prinzregententheater interpretiert das Münchner Kammerorchester unter der Leitung der neuen ukrainischen Konzertmeisterin Diana Tishchenko Karl Amadeus Hartmanns 4. Symphonie.

In einem unkonventionellen wie spannenden Programm stehen neben Hartmann auch das Konzert für Streichorchester der Polin Grazyna Bacewicz (1909-1969), die Trauermusik von Paul Hindemith sowie zwei Barockkompositionen von Antonio Vivaldi und Luigi Boccherini auf dem Programm. Erstmals zu Gast beim MKO ist der Schweizer Cellist Christian Poltéra. Zu Gast ist aber auch ein besonderes Cello aus der Werkstatt Antonio Stradivaris: die Legenden umwobene “Mara”, für die der Schriftsteller Wolf Wondratschek mit seinem Buch “Mara” ein literarisches Denkmal geschaffen hat.

 

Konzertkalender MKO

Karten bei muenchenticket

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