Genf, Sonntag (Karte)

„Ansermet kommt am 4. abends zurück.“
Benötigt eine Fahrkarte Winterthur – Genf – Winterthur.
KAH erwartet [Ernest] Ansermet am 4. April. Besuch bei Frau Ansermet. KAH solle gleich wiederkommen, weil das Frankfurter Konzert unsicher ist.
Mitteilung von [Hermann] Scherchen in Neuchậtel, daß er in Genf kein Konzert hätte. „Mit Scherchen ist nichts mehr zu machen.“

Genf, Sonntag (Karte)

„Ansermet kommt am 4. abends zurück.“
Benötigt eine Fahrkarte Winterthur – Genf – Winterthur.
KAH erwartet [Ernest] Ansermet am 4. April. Besuch bei Frau Ansermet. KAH solle gleich wiederkommen, weil das Frankfurter Konzert unsicher ist.
Mitteilung von [Hermann] Scherchen in Neuchậtel, daß er in Genf kein Konzert hätte. „Mit Scherchen ist nichts mehr zu machen.“

  • Date
  • 27 Mar 1938

München, Freitag (Brief) E.H. in Alassio: privat

„Heute Freitag morgen mein letzter Brief!“
„Es klingt grotesk – aber als ich heute Donnerstag um ½ 10h mit dem Zug ankam ging ich gleich nach hause – und fand 2 Briefe! 2 Karten!“

Genf, Donnerstag (Brief): privat

„Nun werden es schon wieder 8 Tage – und bald bin ich wieder zu hause.“
„Bitte schicke Deine Mutter zu Lebsche!!!“
„Leider reinigt [Gottlieb] Klemm nicht mehr“

München, Donnerstag (Karte; 3-4) E.H. in Alassio: privat

„Meine liebe Elisabeth, heute kam von [Hans Ferdinand] Redlich (Wien) eine Karte.“
Post aus Wien von [Hans Ferdinand] Redlich. Mitteilung, daß KAH „eine lobende Anerkennung für seine Komposition erhalten hat“. Absicht, daß die U.E. die Kantate (Friede – Anno ’48) in ihr Verlagsprogramm aufnimmt. Über [Werner] Egk Opernkarten besorgt.
„Morgen früh fahren wir zum Bodensee, das Wetter ist ja miserabel.“
Benachrichtigung vom Sender Beromünster, daß „Preis von 15 Franken auf 10 Franken“ gedrückt werden soll.

München, Donnerstag (Karte; 3-4) E.H. in Alassio: privat

„Meine liebe Elisabeth, heute kam von [Hans Ferdinand] Redlich (Wien) eine Karte.“
Post aus Wien von [Hans Ferdinand] Redlich. Mitteilung, daß KAH „eine lobende Anerkennung für seine Komposition erhalten hat“. Absicht, daß die U.E. die Kantate (Friede – Anno ’48) in ihr Verlagsprogramm aufnimmt. Über [Werner] Egk Opernkarten besorgt.
„Morgen früh fahren wir zum Bodensee, das Wetter ist ja miserabel.“
Benachrichtigung vom Sender Beromünster, daß „Preis von 15 Franken auf 10 Franken“ gedrückt werden soll.

  • Date
  • 13 May 1937

München, Dienstag (Brief) E.H. in Alassio: privat

„Wie geht es Dir.“ „Meine Arbeit geht so langsam vorwärts.
Spaziergang mit Adolf und [Josef] Scharl.
Partitur „Anno 48 – Friede“ noch nicht zurückbekommen. (UA 22. Okt. 1968 in Köln)

Straßburg (Fischerstaden 8 bei Hummel), Montag (Karte) E.R. in München:

„Meine letzte Karte wirst Du erhalten haben.“
Probenbesuche von „Otello“, Ltg. [Ernest] Ansermet. Dienstag Aufführung. „Geschäftliche“ Unterredungen am Mittwoch. [Hermann] Scherchen besteht auf KAHs Abreise erst am Donnerstag (stellt Gespräch in Aussicht).

Straßburg (Fischerstaden 8 bei Hummel), Montag (Karte) E.R. in München:

„Meine letzte Karte wirst Du erhalten haben.“
Probenbesuche von „Otello“, Ltg. [Ernest] Ansermet. Dienstag Aufführung. „Geschäftliche“ Unterredungen am Mittwoch. [Hermann] Scherchen besteht auf KAHs Abreise erst am Donnerstag (stellt Gespräch in Aussicht).

  • Date
  • 20 Nov 1933

Straßburg, Mittwoch (Karte) E.R. in München:

„Gestern war die ,Othello-Premiere‘.
Schöne „Otello“-Vorstellung. Gespräch mit [Wladimir] Vogel. Termin mit [Hermann] Scherchen. Für Budapest sind zwei Aufführungen des Trompetenkonzerts geplant. Über die Straßburger Aufführung sind einige Kritiken erschienen.
→Abreise nach St. Gallen am Donnerstag oder Freitag. Auf der Karte ist Adresse in St. Gallen bei [Ernst] Klug angegeben.

Straßburg, Mittwoch (Karte) E.R. in München:

„Gestern war die ,Othello-Premiere‘.
Schöne „Otello“-Vorstellung. Gespräch mit [Wladimir] Vogel. Termin mit [Hermann] Scherchen. Für Budapest sind zwei Aufführungen des Trompetenkonzerts geplant. Über die Straßburger Aufführung sind einige Kritiken erschienen.
→Abreise nach St. Gallen am Donnerstag oder Freitag. Auf der Karte ist Adresse in St. Gallen bei [Ernst] Klug angegeben.

  • Date
  • 21 Nov 1933

H. Scherchen, 12. Musikfest der IGNM in Florenz: 2. bis 7. April 1934

Winterthur, Samstag (Karte)

„Wie freue ich mich auf den Dienstag.“
Besuch von E.H. am Dienstag (28. Okt.). Am 29. Okt. GP. Am 30. Okt. Fahrt nach Zürich zu einem Konzert des Pro-Arte-Quartetts; mögliche Interpreten für KAHs Streichquartett.
„Miserae“ ist für London (Rundfunk) und Brüssel bestimmt.
→Am Freitag Fahrt nach München (31. Okt.).

Winterthur, Samstag (Karte)

„Wie freue ich mich auf den Dienstag.“
Besuch von E.H. am Dienstag (28. Okt.). Am 29. Okt. GP. Am 30. Okt. Fahrt nach Zürich zu einem Konzert des Pro-Arte-Quartetts; mögliche Interpreten für KAHs Streichquartett.
„Miserae“ ist für London (Rundfunk) und Brüssel bestimmt.
→Am Freitag Fahrt nach München (31. Okt.).

  • Date
  • 24 Oct 1936

München (Brief) E.H. in Alassio (?)

„Meine letzte Post wirst Du erhalten haben.“
Berichtet über die Entscheidung der Emil Hertzka Stiftung [offizielles Anschreiben am 21. Mai 1937, Ana 407]. Jurymitglieder: [Ferdinand] Großmann, [Franz] Moißl, Franz Schmidt, Erwin Stein, Anton von Webern. [Preisverleihung findet immer an Hertzkas Todestag, 9. Mai, statt.]
1. Preis für [Hans Erich] Apostel, Österreich; 2. Preis für [Ludwig Zenk] Lentz; 3. Preis (Ehrenpreis) für KAH für seine Kantate „In memoriam Alban Berg“.
Berichtet über einen Besuch von [Werner] Egks „Zaubergeige“. Schlechte Aufführung; KAH charakterisiert Egk als „sehr äußerlich“.

München (Brief) E.H. in Alassio (?)

„Meine letzte Post wirst Du erhalten haben.“
Berichtet über die Entscheidung der Emil Hertzka Stiftung [offizielles Anschreiben am 21. Mai 1937, Ana 407]. Jurymitglieder: [Ferdinand] Großmann, [Franz] Moißl, Franz Schmidt, Erwin Stein, Anton von Webern. [Preisverleihung findet immer an Hertzkas Todestag, 9. Mai, statt.]
1. Preis für [Hans Erich] Apostel, Österreich; 2. Preis für [Ludwig Zenk] Lentz; 3. Preis (Ehrenpreis) für KAH für seine Kantate „In memoriam Alban Berg“.
Berichtet über einen Besuch von [Werner] Egks „Zaubergeige“. Schlechte Aufführung; KAH charakterisiert Egk als „sehr äußerlich“.

  • Jahr
  • * Mai 1937