Dauerausstellung zu Leben und Werk Karl Amadeus Hartmanns

Wer war Karl Amadeus Hartmann, den man heute zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt, und warum ist die Botschaft seiner Werke aktueller denn je? Die Dauerausstellung thematisiert Hartmann als Komponist im Widerstand, sein Wirken in den Jahren des Nationalsozialismus, die Herausforderungen des Neubeginns ab 1945 und nicht zuletzt die Gründung und Anfänge der Konzertreihe musica viva. Ergänzend zu Texten und Dokumenten gibt eine Hörstation Einblicke in Hartmanns Komponistenwerkstatt. Im „Komponistenzimmer“ ist neben originalen Einrichtungsgegenständen auch Hartmanns Flügel ausgestellt.

Eine Besichtigung der Ausstellung ist an folgenden Terminen jeweils von 9–13 Uhr möglich:
September: 07. und 21.
Oktober: 05. und 19.
November: 09. und 23.
Dezember: 07. und 14.

Eintritt frei

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24. bis 28. August 2026

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24. bis 28. August 2026

Das Büro der Hartmann-Gesellschaft ist vom 24. bis 28. August 2026 nicht besetzt. Ihre Anfragen beantworten wir gerne wieder ab dem 31. August 2026.

Konzertvorschau

Das NHK Symphony Orchestra Tokyo führt bei zwei Konzerten am 14. und 15. Mai 2026 Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre auf. Solistin ist Suyoen Kim (Violine), es dirigiert Kazuki Yamada.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter https://www.nhkso.or.jp/en/concert/202605B.html?pdate=20260514

 

 

Zudem möchten wir Sie schon jetzt auf zwei besondere Konzerte in der kommenden Saison hinweisen, bei denen Werke von Karl Amadeus Hartmann aufgeführt werden:

Im Leipziger Gewandhaus findet zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 ein Konzert statt, bei dem Hartmanns Sonate „27. April 1945“ erklingen wird:

Fokus: „Tacheles“ am 25. Oktober 2026 um 18 Uhr 

Kammermusik von Joseph Achron, Felix Mendelssohn Bartholdy, Karel Reiner, Karl Amadeus Hartmann und Wolfgang Amadeus Mozart

Karl Heinrich Niebuhr, Violine
Minah Lee, Violine
Sofia Ugusheva, Viola
Dorothée Erbiner, Violoncello
Edgar Heßke, Klarinette
Charlotte Steppes, Klavier

Beginn Vorverkauf: 27. Juni 2026, für Abonnenten und GHO Card Inhaber ab 13. Juni 2026

Informationen und Tickets unter https://www.gewandhausorchester.de/veranstaltung/kammermusik-9980/

 

 

Das Münchener Kammerorchester (MKO) hat in der Saison 2026/27 Hartmanns 4. Symphonie auf dem Programm:

4. Abokonzert am Donnerstag, 28. Januar 2027 um 20 Uhr

Werke von Trevor Grahl, Béla Bartók und Karl Amadeus Hartmann

Leila Josefowicz, Violine
Bas Wiegers, Dirigent

Alle Infos zur neuen Spielzeit sowie zum Vorverkauf unter https://www.m-k-o.eu/programm/saison-2627-heimaten/

 

6. Mannheimer Schlosskonzert: Kurpfälzisches Kammerorchester spielt Hartmanns „Kammerkonzert“

Beim 6. Mannheimer Schlosskonzert kommt unter anderem Karl Amadeus Hartmanns Kammerkonzert für Klarinette, Streichquartett und Streichorchester zur Aufführung. Das Kurpfälzische Kammerorchester spielt gemeinsam mit den Solisten Theo Plath (Fagott) und Paul Meyer (Klarinette und Leitung). Auf dem Programm stehen zudem Werke von Richard Strauss und Gustav Mahler.

Termine:

9. Mai 2026, 19 Uhr, Konzerteinführung 18:15 Uhr

10. Mai 2026, 18 Uhr, Konzerteinführung 17:15 Uhr

Tickets und weitere Informationen finden Sie unter https://www.kko.de/kko/Konzertkalender.php?we_objectID=620

„Larga noche“ – Aufführung des Concerto funebre in Spanien

Das Orquesta Sinfónica del Principado de Asturias spielt am 23. und 24. April 2026 zwei Konzerte in Avilés und Oviedo (Spanien) unter dem Titel „Larga noche“ (Lange Nacht). Das Programm wird von Antje Weithaas dirigiert, die auch die Rolle der Violin-Solistin übernimmt und zu einer Reise durch drei grundlegende Werke des symphonischen Repertoires einlädt. Mit auf dem Programm steht Hartmanns Concerto funebre, flankiert von Joseph Haydns Sinfonie Nr. 95 in c-Moll, Hob. I:95 und Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.europapress.es/asturias/noticia-orquesta-sinfonica-asturias-programa-dos-conciertos-aviles-oviedo-titulo-larga-noche-20260421152728.html

Igor Levit interpretiert Hartmanns Sonate „27. April 1945“ am 29.03.2026 beim Heidelberger Frühling

Nachdem Igor Levit vor wenigen Jahren Karl Amadeus Hartmanns Sonate „27. April 1945“ für Klavier solo dem begeisterten Salzburger Festspiel-Publikum vorstellte, interpretiert er sie nun am Sonntag, den 29. März 2026, um 19:30 Uhr im Rahmen des Musikfestes Heidelberger Frühling unter dem Titel „Engel der Geschichte“. Anders als in Salzburg kombiniert er sie im Konzerthaus der Stadthalle Heidelberg mit Ludwig van Beethovens „33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli für Klavier C-Dur op. 120“, den sogenannten Diabelli-Variationen. Bei Karl Amadeus Hartmanns Sonate wählt er eine Mischfassung. Der erste und zweite Satz entspricht der Erstfassung, während das Marcia funebre (3. Satz) und das sich anschließende Allegro risoluto (4. Satz) der späteren Fassung entnommen wird.

Tickets erhalten Sie unter Igor Levit | Klavierrezital beim Heidelberger Frühling Musikfestival

Hartmanns Concerto funebre in Bern

Auch im neuen Jahr steht Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre auf den internationalen Spielplänen. Am 28. Februar und 1. März wird es im Zentrum Paul Klee Bern jeweils um 17 Uhr  zur Aufführung kommen. Umrahmt wird Hartmanns Komposition von Arnold Schönbergs Verklärte Nacht in der Fassung für Streichensemble sowie Auszügen aus Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge.

Es spielt die Camerata Bern, den Solopart und die Leitung übernimmt Alina Ibragimova (Violine).

Weitere Informationen finden Sie hier: Camerata Bern – Verklärte Nacht

VERLÄNGERT: Ausstellung „Im Widerstand – What next?“

München 1945 – wirklicher Aufbruch oder ein „Weiter so“? Für viele im Widerstand ein lang ersehnter Moment, manche – darunter Erwin Schulhoff oder Maria Luiko – sollten ihn nicht mehr erleben. Karl Amadeus Hartmann gründete für die Jugend die Konzertreihe musica viva. Die Ausstellung thematisiert die Herausforderungen des Neubeginns, gewährt aber auch Einblicke in Enttäuschungen, enttäuschte Hoffnungen sowie in seine Kompositionswerkstatt.

 

Ein Ausstellungsbesuch ist nach vorheriger Terminvereinbarung (per Mail info@hartmann-gesellschaft.de/per Telefon (089) 34 79 67) möglich. Führungen werden auf Anfrage angeboten.

Verlängert bis Februar 2026

Eintritt frei

Aufführungen des Concerto funebre in Zofingen, Bern und Rostock

Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre steht in den kommenden Wochen einmal mehr auf den Spielplänen im In- und Ausland:

Freitag, 28. November 2025, 19:30 Uhr

Jahreskonzert der Schenk-Stiftung in Zofingen

mit Preisträger:innen des Solistenwettbewerbs und dem argovia philharmonic unter Marc Kissoczy: Jahreskonzert der Schenk Stiftung – argovia philharmonic

Samstag, 29. November 2025, 19:30 Uhr

Yehudi Menuhin Forum Bern

mit Hyunjong Reents-Kang (Violine) und dem jungen Orchester l’accompagnamento unter Flurin Rüedlinger: Konzert side by side | orchester l’accompagnamento

 

Dienstag, 2. Dezember 2025, 19:30 Uhr

Hochschule für Musik und Theater Rostock
mit Muxiang Zhang (Violine) und dem Kammerorchester der hmt Rostock unter Stefan Hempel: hmt: Fokus Kammermusik – hmt Hochschule für Musik und Theater Rostock

„Das Lied von der Erde“ Entartete Musik in der NS-Zeit

Neues Musiktheater-Projekt anlässlich 80 Jahre Kriegsende

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„Das Lied von der Erde“ Entartete Musik in der NS-Zeit

Neues Musiktheater-Projekt anlässlich 80 Jahre Kriegsende

Mit der Konzertreihe musica viva schuf Karl Amadeus Hartmann ab 1945 eine Bühne für Musik, die während der NS-Zeit verboten war. Die Sopranistin Stephanie Krug hat anlässlich 80 Jahre Kriegsende mit derselben Intention ein neues Musiktheater-Projekt ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Das Lied von der Erde“ Entartete Musik in der NS-Zeit werden Kompositionen und Texte vorgetragen, die während der NS-Zeit als „entartet“ galten. Kompositionen von Fanny Mendelsohn, Gustav Mahler, Max Bruch u.a. sowie Texte von Thomas Mann, Lion Feuchtwanger, Heinar Kipphardt und vielen weiteren werden von Schauspieler Stefan Wilkening, dem Tänzer Alberto Pagani und dem Ensemble così facciamo unter der Regie von Martina Veh aufgeführt und interpretiert.

Das Projekt feiert seine Premiere zunächst am Mittwoch, 19. November um 19:30 Uhr im Kurhaus Bad Tölz. Eine weitere Vorstellung gibt es am Sonntag, 23. November, um 16 Uhr im „Bergson Kunstkraftwerk“ in München, ehe es in ganz Deutschland zu sehen sein soll.

Die Veranstaltungen werden gefördert vom Kulturfonds Bayern.

Zur Veranstaltung in Bad Tölz: https://kurhaus-badtoelz.com/veranstaltungen/das-lied-von-der-erde/

Zur Veranstaltung in München: https://bergson.com/event/das-lied-von-der-erde

Mehr zum Projekt: https://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/sopranistin-aus-oberbayern-startet-projekt-%C3%BCber-entartete-musik-unterst%C3%BCtzer-bis-aus-monaco-und-new-york/ar-AA1PrfO2