ADOLF HARTMANN: DOPPELPORTRÄT DIE BRUDER ADOLF UND KARL AMADEUS HARTMANN

Öl auf Leinwand. 100 x 80. 1963 Signiert unten rechts: Adolf Hartmann 1963

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JEAN GIRAUDOUX: SODOM UND GOMORRHA

Hartmanns Arbeitsexemplar

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JEAN GIRAUDOUX: SODOM UND GOMORRHA

Hartmanns Arbeitsexemplar

Stück in zwei Akten. Deutsch von W. M. Treichlinger und Gerda von Urslar

in: Jean Giraudoux: Dramen. Hrsg. v. Otto F. Best in Verb. m. Jean-Pierre

Giraudoux

Frankfurt: S. Fischer 1961

Textbearbeitung und Bleistift-Anmerkungen zur Musik auf den Seiten 240-143 und 262-263.

  • Dokumenten Nummer
  • V 70
  • Jahr
  • 1961

Abschrift des Taufscheines KAHs aus dem Jahre 1934

1905, 6. Dezember

Karl Hartmann Sohn des Kunstmalers Richard Hartmann, München, evangelisch, und seiner Ehefrau Gertrud, geb. Schwamm, katholisch, geboren am 2. August 1905 in München ist am 6. Dezember 1905 in München nach evangelisch-lutherischem Ritus getauft worden. Taufpate war Karl Wilhelm von Ahn, Malermeister, Hamburg, evangelisch. Dies bezeugt auf Grund des Taufbuchs Jhrg. 1905 Nr. 671 Seite 58

München, den 28. Dezember 1934, Evang.-Luth. Pfarramt St. Markus

(Gebühr 1 M)

  • Dokumenten Nummer
  • V 86
  • Jahr
  • 1905

MUSICA VIVA

Buch München: Nymphenburger Verlagshandlung 1959

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MUSICA VIVA

Buch München: Nymphenburger Verlagshandlung 1959

Herausgegeben von Karl Heinz Ruppel

Mit Beiträgen von Karl Heinz Ruppel, Karl Amadeus Hartmann, Wolfgang Fortner, Ingeborg Bachmann und Werner Haftmann, zahlreichen Abbildungen und 12 farbig wiedergegebenen Plakaten von Helmut Jürgens. Der Band, herausgegeben zur 800 Jahr Feier von München, enthält außerdem eine vollständige Chronik der Musica Viva Konzerte von den Anfängen bis 1958.

Aufgeschlagen: Karl Amadeus Hartmann: Warum ist Neue Musik so schwer zu hören?

  • Dokumenten Nummer
  • V 71
  • Jahr
  • 1959

Chronologische Sammlung der Musica viva-Programmhefte von November 1955 bis Mai 1963

ab 19.11.1955 . 11 Bände + ungebundene Einzelhefte

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Chronologische Sammlung der Musica viva-Programmhefte von November 1955 bis Mai 1963

ab 19.11.1955 . 11 Bände + ungebundene Einzelhefte

1. Band: Blätter der Bayerischen Staatsoper Spielzeit 1949/50 / 17.9.1949 bis 29.5.1950 / Juli Festspiele

2. Band: Blätter der Bayerischen Staatsoper Spielzeit 1950/51, 20.10.1950 bis 15.6.1951

ungebundene Musica Viva Einzelhefte: 28.2.1950, 14.3.1950, 19.5.1950, 17.11.1950, 8.12.1950, 26.1.1951, 15.6.1951, 6/7.12.1951, 11.3.1952, 16.6.1952, 21.11.1952, 8.12.1952, 16.1.195320.2.1953, 23.3.1953, 24.4.1953, 12.6.1953, 16.10.1953, 19.3.1954, 9.7.1954,18.6.1954, 29.10.1954, und Musica Viva Spielzeit 1954/55

3. Band: 19.11.1954 bis 1.7.1955

4. Band: 19.11.1955 bis 6.7.1956

5. Band: 10.10.1956 bis 24.5.1957

6. Band: 4.10.1957 bis 30.5.1958

7. Band: 17.10.1958 bis 5.6.1959

8. Band: 9.10.1959 bis 6.5.1960

9. Band: 28.10.1960 bis 2.6.1961

10. Band: 17.11.1961 bis 25.5.1962

11. Band: 5.10.1962 bis 5.5.1963

  • Dokumenten Nummer
  • V 72
  • Jahr
  • 1955

Brief von Arnold Schoenberg

6.3.1948

Lieber Herr Hartmann,

Ich habe mich über Ihre Mitteilungen sehr gefreut. Die Programme, sie Sie geplant, respektive schon aufgeführt haben, sind sicher wegen ihrer All-Umfassenheit sehr wichtig im gegenwärtigen Zeitpunkt. Heute ist wohl Infromation das Wichtigere und Auslese hat wirklich Zeit. Man muss einmal zuerst zeigen, was versäumt wurde und wieviele Komponisten es inzwischen gegeben hat, die die Kraft besitzen ihre Zeitgenossen zum Zuhören zu bewegen. (…)

  • Dokumenten Nummer
  • V 58
  • Jahr
  • 1948

Hermann Scherchen Brief

18.5.1941

Lieber Karl

Ich kann sehr gut Ende Juni Ihr Werk in Winterthur einstudieren; es wäre natrülich sehr wichtig, wenn Sie diesen Proben beiwohnen könnten. Bitte schreiben Sie mir, wann Ihnen die (auch noch im Juli möglichen) Proben am besten passen würden. Mit herzlichen Grüssen Ihr Hermann Scherchen

Tona dankt herzlichst für die schon weitgehend auswendig gelernten Bücher (…)

  • Dokumenten Nummer
  • V 59
  • Jahr
  • 1941

REINHOLD KREILE: SCHERCHEN UND »CHINA KÄMPFT« in: Das Steckenpferd. Münchener Schüler-Zeitschrift, Dezember 1947 Brief an Reinhold Kreile 27.12.47

27.12. Kopie / 2 Seiten / 1 Seite Abschrift

Hartmann setzt sich mit der Kritik des Münchner Gymnasiasten eingehend auseinander, wie sein Brief an die Redaktion des »Steckenpferd« vom 27. 12.1947 zeigt:

Sehr geehrter Herr Kreile,

Ich danke Ihnen für ihre Kritik im „Steckenpferd“. Leider entspricht aber nicht alles den Tatsachen. Sie schreiben,

„Kollwitz wie Hartmann sind Schöpfer einer sozialistischen Kunst“.

Es ist richtig, das ich als Antifaschist ein grosser Verehrer der Künstlerin Käthe Kollwitz bin. Aber bitte stecken Sie mich nicht in eine Schublade mit der Aufschrift „sozialistische Kunst“. Sollten Sie einmal mein fünfsätziges Orchesterwekr „Symphonische Expressionen“ hören, soi würden Sie bestimmt in Konflikt geraten. Im letzten Satz hören Sie als Krönung des Fugates [hier war wohl etwas eingeklebt]

Was nun! Also raus aus der sozialistischen Kunst-Schublade und in die christliche Kunst-Schublade. Sehen Sie, sehr geehrter Herr Kreile, wie unmöglich es ist, Komponisten politisch zu katalogisieren. Mir ist es lieber, wenn Sie schreiben, ob Sie meine Musik gut oder schlecht finden. In Ihrer Kritik heisst es einmal:

„Das Hauptthema von „China kämpft“ ist frei

bearbeitetes Thema eines sozialistischen Songs

aus dem chinesischen Bürgerkrieg“.

In der Neuen Zeitung will Herr Fritz Brust (der meinem Werk anscheinen sehr hilflos gegenüberstand) wissen, dass ich mehrere chinesische Melodien verwendete. Tatsache ist, dass ich eine von mir frei bearbeitete 8taktige (pentatonische) chinesische Melodie als Thema nahm. Von einem sozialistischen Song kann keine Rede sein. Übrigens habe ich alles wesentliche zur Erklärung meiner Symphonischer Ouvertüre im Programmheft festgelegt.

Ich bitte Sie diese Klarstellungen in Ihrer nächsten Nummer richtigzustellen, da sonst ein falsches Bild über mein Werk entsteht.

Nur zu Ihrer persönlichen Information möchte ich noch erwähnen, dass die Musikalische Akademie Herrn Professor Dr. Hermann Scherchen nicht deswegen eingeladen hat, um mein Werk zur Aufführung zu bringen, sondern um einen Dirigenten von Weltruf in München zu haben. So viel Ehre wurde mir bis jetzt nur im Ausland zuteil, in meiner Heimat dagegen – über dieses traurige Kapitel will ich lieber schweigen -. Da Herr Dr. Scherchen ein Verehrer meiner Kunst ist, hat er mein Werk auf das Programm gesetzt.

Mit den besten Grüßen und Wünschen für das kommende Jahr bin ich

Ihr

Karl Amadeus Hartmann

  • Dokumenten Nummer
  • V 60
  • Jahr
  • 1947

Brief an Scherchen 16.1.1936

Kopie / 3 Seiten

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