Wehrpaß ausgestellt 17.4.40 (w.u. Eintrag, 18.8.43)
Musterung / Ausmusterung / Herzkrankheit
EKG13.6.41
SONATE »27. APRIL 1945« für Klavier
Schilderungen von Richard
- Dokumenten Nummer
- V 39f
- Jahr
- 1945
- Archivalienkategorie
- Dokumente Leben und Werk
- Dokumentenkategorie
- Werke
Musterung / Ausmusterung / Herzkrankheit
Ärztliches Zeugnis für Musterungszwecke, Dr. med. Robert Steidle, 17.8.43
GEDANKEN HARTMANNS ÜBER SEIN VERHÄLTNIS ZUR ZWÖLFTONTECHNIK Handschriftliche Notizen zur Dodekaphonie
3 Styroportafeln
Konzeptblätter. Bleistift um 1959
Hartmann hat diese Gedanken um 1959 im Zusammenhang mit Bemerkungen zu seiner Siebten Symphonie niedergeschrieben.
Ich habe mich sehr intensiv bei Webern mit der Zwölftontechnik auseinandergesetzt, obwohl ich sie in meinen Werken nie angewendet habe.
Bis heute habe ich den Balast[!] der Tradition nie abzuschütteln versucht. Im Gegenteil: ich habe mich mit der vor-Bachschen Musik eingehend beschäftigt.
Meine formale Gestaltung bringt traditionelle Formtypen, die der Zwölftontechnik nicht im Wege stehen würden, letztere aber wirkt sich in meinem Denkprozess sehr hemmend aus. Ich habe keine besondere Beziehung zu dieser Technik, da ich beobachtet habe, daß viele kompositorische Eigenschaften in mir unterdrückt würden.
Ähnlich äusserte sich Hartmann auch in einem Gespräch mit Joachim Herrmann: Ich bin kein Gefolgsmann der Zwölftonmethode geworden, nicht etwa deshalb, weil sie damals in den Jahren der politisch gelenkten Musikanschauung keine Aussicht hatte, sich durchzusetzen. Ich fand dieses strenge Gesetz einfach nicht der Phantasie meines Ausdruckswillens gemäß (Sendung des Bayerischen Rundfunks, 9.3.1961).
Musterung / Ausmusterung / Herzkrankheit
Ausmusterungsschein 18.8.43
ZWEITES STREICHQUARTETT Komponiert 1945/46. Uraufführung: 1949, Mailand, Vegh-Quartett. Widmung an Hartmanns Frau Elisabeth
Autographes Partitur-Fragment (3 Blätter), um 1945. Mus. Mss. 12946
Mehr InfoZWEITES STREICHQUARTETT Komponiert 1945/46. Uraufführung: 1949, Mailand, Vegh-Quartett. Widmung an Hartmanns Frau Elisabeth
Autographes Partitur-Fragment (3 Blätter), um 1945. Mus. Mss. 12946
Fragment aus dem Schlusssatz, enthaltend die Urfassung des Abschnitts Ziffer 12 der gedruckten Partitur. Das den dritten Satz bestimmende viertonige Motiv mit abwärtsgerichtetem Halbton und Molldreiklang in die Gegenrichtung, auf vorliegendem Blatt mehrfach vorkommend (z.B. letzter Takt der ersten Akkolade), ist aus dem Namen Vegh (f-e-g-h) gewonnen. Das Quartett sollte ursprünglich dem Primarius des Vegh-Quartetts, Sandor Vegh, gewidmet werden.
Musterung / Ausmusterung / Herzkrankheit
EKG 30.10.44
Werkverzeichnis mit KAH-Kommentar
Musterung / Ausmusterung / Herzkrankheit
Brief von Karl an Elisabeth vom 5.1.43: „Meine liebe Elisabeth! Körperlich geht es mir gut! Besonders das Herz geht gut. Ja, das kommt von meinem heißgeliebten Freund, dem Arzt. Der stellt meine linke Seite wieder her. Heute kamen zwei Kisten 10 kg (140) Äpfel. Ich lasse dieselben zu bis Du kommst. Gestern war ich bei Fleischmann – er glaubt, daß ich die nächsten 4 – 6 Wochen noch meine sichere Ruhe habe. Was dann weiß er nicht, da ja viel passieren kann. Aber Otto Fr. ist ja ein Depp! Sonst gibt es nichts neues! Lebst alle wohl! Seid herzlichst gegrüßt! Ich bin immer Euer Karl.“