München, Sonntag (Briefkarte): KAH in München

Mein lieber Karl!
Noch ehe ich fortfahre möchte ich dir noch tausend herzliche Grüße senden. Auch an Mutter und Brüder. Der Zug geht schon 620 h ab! Meine genaue Adresse ist: Berghotel Schmittenhöhe. Zell am See. Bitte schreibe mir manchmal. Es küßt Dich Deine dichinnigliebende Elisabeth.

(P: München), Freitag (Karte): KAH in München (E: 18)

Lieber Karl!
Warum hast Du mich nicht angerufen? Bitte rufe mich morgen wenn möglich bis 8¼ h früh an sonst 1 h. Herzlichst grüßt Dich Deine Elisabeth.

(P: München), Dienstag (Karte): KAH in München (E: 18)

Lieber Karl!
Bitte rufe morgen zwischen 10 – ½12 h an, nicht später, weil ich dann fortgehen muß.
Herzliche Grüße an Mutter und Brüder, ganz besonders Dich grüßt Deine Elisabeth.

(P: München), (E: 18), Mittwoch (Brief mit Umschlag): E.R. in München (Schwanthalerstr. 14)

Elisabeth! Meine liebe gute Elisabeth!
Ich muß Dir noch schreiben, ich kann nicht eher ruhen, bevor ich Dir meine Entschuldigung schreibe. Bitte, bitte grolle mir nicht. Ich habe Dir weh getan! Ich weiß es. Elisabeth! es tut mir leid und weh zu wissen, seine Braut unrichtig behandelt zu haben. Darum schenke mir Frieden! Elisabeth sei bitte Du großzügig.
Über mich kam ein unheimliches Gefühl, daß ich nicht mit Dir aus dem Theater gehen durfte. Nicht mit Dir gehen zu dürfen. Dich zu verläumden!! Nein nein, das kann ich nicht. Elisabeth Du mußt mit mir gehen – alle Wege der Freuden und der Leiden – ich weiß genau, daß wir zwei doch für immer zusammen gehören, und darum darf uns kein Mensch verläumden.
Meine liebe Elisabeth, Du weißt wie ich stolz auf Dich bin, wie glücklich ich bin; nur Dein Ich gibt mir Ruhe, gibt mir alle produktive Schaffenskraft, und darum flehe ich Dich an alles zu vergessen und wieder die Meine zu sein. Komm bitte in meine Arme ich drücke Dich herzenslust an mich, küsse Dich und flüstere Dir ins Ohr: Bleibe bei mir, dann kann ich ein Künstler werden.
Dein treuer und Dich über alles verehrender Karl.
Schlafe wohl!

(P: München), (E: 18), Mittwoch (Brief mit Umschlag): E.R. in München (Schwanthalerstr. 14)

Elisabeth! Meine liebe gute Elisabeth!
Ich muß Dir noch schreiben, ich kann nicht eher ruhen, bevor ich Dir meine Entschuldigung schreibe. Bitte, bitte grolle mir nicht. Ich habe Dir weh getan! Ich weiß es. Elisabeth! es tut mir leid und weh zu wissen, seine Braut unrichtig behandelt zu haben. Darum schenke mir Frieden! Elisabeth sei bitte Du großzügig.
Über mich kam ein unheimliches Gefühl, daß ich nicht mit Dir aus dem Theater gehen durfte. Nicht mit Dir gehen zu dürfen. Dich zu verläumden!! Nein nein, das kann ich nicht. Elisabeth Du mußt mit mir gehen – alle Wege der Freuden und der Leiden – ich weiß genau, daß wir zwei doch für immer zusammen gehören, und darum darf uns kein Mensch verläumden.
Meine liebe Elisabeth, Du weißt wie ich stolz auf Dich bin, wie glücklich ich bin; nur Dein Ich gibt mir Ruhe, gibt mir alle produktive Schaffenskraft, und darum flehe ich Dich an alles zu vergessen und wieder die Meine zu sein. Komm bitte in meine Arme ich drücke Dich herzenslust an mich, küsse Dich und flüstere Dir ins Ohr: Bleibe bei mir, dann kann ich ein Künstler werden.
Dein treuer und Dich über alles verehrender Karl.
Schlafe wohl!

(P: München), Montag (Karte): KAH in München (E: 18)

Lieber Karl!
Bitte bleibe morgen liegen wenn es Dir nicht ganz gut ist. Schließlich kann mich ja auch Adolf anrufen wie es Dir geht. Sonst rufe mich bitte möglichst zwischen 10 – 11h an. Bitte schone Dich.
Viele herzl. Grüße an Dich u. auch Mutter u. Brüder Deine Elisabeth.

(P: München), (Brief mit Umschlag): E.R. in München, Schwanthalerstraße 14/0

Elisabeth! Endlich – endlich meine liebe Elisabeth! Endlich – endlich liebste Braut.
Dich in München zu wissen macht mich glücklich und froh. Hoffentlich bist Du gut angekommen, gesund! ja!! Dann bin ich glücklich – glücklich über alles. Ich freue mich auf den Sonntag.
Gestern war ich wieder im Rundfunk. Prof. Jirak Rundfunkdirektor aus Prag dirigierte. Am Schluß wurde ich Jirak vorgestellt. Nach langer Unterredung machte er mir den Vorschlag Kompositionsaustausch zu machen Prag – München. Hauptsächlich junge Komponisten. Da sagte Dr. Steffl der mir Jirak vorstellte, ja es gibt nur einen Münchner jungen Komponisten und das ist Hartmann. „So dann schicken Sie mir Arbeiten nach Prag – Radio“ war die Antwort Jiraks. Ich bin sehr froh. Natürlich werde ich einen Abend geben – „Junge tschechische Komponistenschüler“. Die Hälfte des Abends werde ich der „Vierteltonmusik“ widmen. Ohne Klavier.
Nun wie fühlst Du Dich wieder in München ist es auch schön hier? Ja? Dann bin ich zufrieden. Elisabeth ich freue mich auf Sonntag. Ja – hoffentlich bist Du hier – nein nein du bist da – natürlich: – es muß ja sein –
Elisabeth! lebe wohl auf frohes Wiedersehn ich küsse Dich und bin und bleibe Dein Karl
Sei glücklich!

(P: München), (Brief mit Umschlag): E.R. in München, Schwanthalerstraße 14/0

Elisabeth! Endlich – endlich meine liebe Elisabeth! Endlich – endlich liebste Braut.
Dich in München zu wissen macht mich glücklich und froh. Hoffentlich bist Du gut angekommen, gesund! ja!! Dann bin ich glücklich – glücklich über alles. Ich freue mich auf den Sonntag.
Gestern war ich wieder im Rundfunk. Prof. Jirak Rundfunkdirektor aus Prag dirigierte. Am Schluß wurde ich Jirak vorgestellt. Nach langer Unterredung machte er mir den Vorschlag Kompositionsaustausch zu machen Prag – München. Hauptsächlich junge Komponisten. Da sagte Dr. Steffl der mir Jirak vorstellte, ja es gibt nur einen Münchner jungen Komponisten und das ist Hartmann. „So dann schicken Sie mir Arbeiten nach Prag – Radio“ war die Antwort Jiraks. Ich bin sehr froh. Natürlich werde ich einen Abend geben – „Junge tschechische Komponistenschüler“. Die Hälfte des Abends werde ich der „Vierteltonmusik“ widmen. Ohne Klavier.
Nun wie fühlst Du Dich wieder in München ist es auch schön hier? Ja? Dann bin ich zufrieden. Elisabeth ich freue mich auf Sonntag. Ja – hoffentlich bist Du hier – nein nein du bist da – natürlich: – es muß ja sein –
Elisabeth! lebe wohl auf frohes Wiedersehn ich küsse Dich und bin und bleibe Dein Karl
Sei glücklich!

München, Donnerstag (Brief): E.R. in Arnshausen

5. Brief.
Meine liebe Elisabeth. Meine beste Braut.
Ich bin froh, Dir wieder schreiben zu dürfen. Meine Gedanken weilen immer bei Dir. Sie verfolgen Dich und nehmen immer zu – jetzt denkst Du auch an mich. Ja – !? Wie gerne möchten meine Gedanken eine Auswirkung haben – doch ich kann ja nicht alles zu Papier bringen, ich kann nur nur einmal schreiben. Oh! Was gäbe ich darum, wenn ich mein Herz ausschütten dürfte – jetzt – ja – Du
nein es geht nicht.
Mein Lieb, Dir gefällt es scheinbar sehr gut. „Es ist hier sehr schön“ Wirklich!!! – ? Soll ich mich freuen – ? Bleibe mir gesund. Elisabeth schone Dich. Bleibe stark und vertraue auf mich. Denke immer unser Ziel geht aufwärts. Bitte erwidere die Grüße.
Bei mir gibt es nicht viel neues. Das nächste Konzert fällt aus. Tut mir nicht weh. Doch als nächstes Konzert ist angesetzt am Donnerstag 10. Nov. abend ½ 11 h: „Songs, Balladen und allerlei Grotesken“. Hoffentlich gelingt mir der Abend. Ich freue mich darauf. Dann kommt ein großer Kammermusikabend Ende Nov. mit meinem neuen Concertino. Konzertmeister Stuhlfauth und Prof. Härtl haben mir zugesagt, die Soli zu übernehmen. Arnold gibt im Herkules-Saal (Residenz) am 13. Nov. einen Klavierabend. Er wird meine „Klaviersonatine“ uraufführen. Paar Tage darauf wird Arnold in Augsburg meine Sonate spielen. Ich habe meinen Plan verschoben mit Orchester. Doch ich beginne ein Kammeroratorium: „Bau der Bahn Türksib.“ für Soli, Sprecher, Kammerchor und Kammerorchester. Morgen werde ich den architektonischen Plan entwerfen. Wenn Du in München bist zeige ich Dir das ganze. Auf Dein Urteil bin ich gespannt. Ich will auch bald fertig sein damit. Hoffentlich gelingt mir alles. Deine Liebe gibt mir soviel Kraft, daß ich imstande bin schwierige Probleme lösen zu können.
Ich möchte Dich aufmerksam machen am Sonntag sehen wir uns. Ja!? Noch was Neues? – Ich rauche nicht mehr, und werde auch nicht mehr rauchen. Es bekommt mir sehr gut.
Nun meine Heißgeliebte bleibe glücklich und froh – und gesund!! Ich freue mich Dich bald in meinen Armen zu haben. Oh wie werde ich dich drücken – an mich drücken und ewig bist Du mein. Ich küsse Deine Hände in Ehrfurcht und bleibe Dein treuer Karl.

München, Donnerstag (Brief): E.R. in Arnshausen

5. Brief.
Meine liebe Elisabeth. Meine beste Braut.
Ich bin froh, Dir wieder schreiben zu dürfen. Meine Gedanken weilen immer bei Dir. Sie verfolgen Dich und nehmen immer zu – jetzt denkst Du auch an mich. Ja – !? Wie gerne möchten meine Gedanken eine Auswirkung haben – doch ich kann ja nicht alles zu Papier bringen, ich kann nur nur einmal schreiben. Oh! Was gäbe ich darum, wenn ich mein Herz ausschütten dürfte – jetzt – ja – Du
nein es geht nicht.
Mein Lieb, Dir gefällt es scheinbar sehr gut. „Es ist hier sehr schön“ Wirklich!!! – ? Soll ich mich freuen – ? Bleibe mir gesund. Elisabeth schone Dich. Bleibe stark und vertraue auf mich. Denke immer unser Ziel geht aufwärts. Bitte erwidere die Grüße.
Bei mir gibt es nicht viel neues. Das nächste Konzert fällt aus. Tut mir nicht weh. Doch als nächstes Konzert ist angesetzt am Donnerstag 10. Nov. abend ½ 11 h: „Songs, Balladen und allerlei Grotesken“. Hoffentlich gelingt mir der Abend. Ich freue mich darauf. Dann kommt ein großer Kammermusikabend Ende Nov. mit meinem neuen Concertino. Konzertmeister Stuhlfauth und Prof. Härtl haben mir zugesagt, die Soli zu übernehmen. Arnold gibt im Herkules-Saal (Residenz) am 13. Nov. einen Klavierabend. Er wird meine „Klaviersonatine“ uraufführen. Paar Tage darauf wird Arnold in Augsburg meine Sonate spielen. Ich habe meinen Plan verschoben mit Orchester. Doch ich beginne ein Kammeroratorium: „Bau der Bahn Türksib.“ für Soli, Sprecher, Kammerchor und Kammerorchester. Morgen werde ich den architektonischen Plan entwerfen. Wenn Du in München bist zeige ich Dir das ganze. Auf Dein Urteil bin ich gespannt. Ich will auch bald fertig sein damit. Hoffentlich gelingt mir alles. Deine Liebe gibt mir soviel Kraft, daß ich imstande bin schwierige Probleme lösen zu können.
Ich möchte Dich aufmerksam machen am Sonntag sehen wir uns. Ja!? Noch was Neues? – Ich rauche nicht mehr, und werde auch nicht mehr rauchen. Es bekommt mir sehr gut.
Nun meine Heißgeliebte bleibe glücklich und froh – und gesund!! Ich freue mich Dich bald in meinen Armen zu haben. Oh wie werde ich dich drücken – an mich drücken und ewig bist Du mein. Ich küsse Deine Hände in Ehrfurcht und bleibe Dein treuer Karl.

(P: München, 20.10.1932), (E: 18), Mittwoch (Brief mit Umschlag): E.R. in Arnshausen

4. Brief.
Meine Liebste! Beste Elisabeth!
Nimm meinen Dank für Deine liebe Karte. Ich bin glücklich von Dir Nachricht zu bekommen. Ich zähle schon die Tage – ich warte schon auf den Augenblick wo wir uns sehen – ich harre der Stunde die uns zusammenbringt – Elisabeth bald – bald sehen wir uns und dann – –
Gestern war ich bei Weiler im Rundfunk, Weiler spielte schlecht. Er sollte Mozart und Bach spielen, das fehlt ihm – das kann er nicht. Ich will nicht weiter urteilen, Du weißt den Grund.
Nur eines möchte ich Dir schreiben es ist unbeschreiblich die Freude die ich habe Dich umarmen zu dürfen und zu sagen – vertraue auf mich –!!!!! – und ich bleibe Dein Karl!
Nimm einen festen Kuß von mir als Zeichen unserer großen Liebe.

(P: München, 20.10.1932), (E: 18), Mittwoch (Brief mit Umschlag): E.R. in Arnshausen

4. Brief.
Meine Liebste! Beste Elisabeth!
Nimm meinen Dank für Deine liebe Karte. Ich bin glücklich von Dir Nachricht zu bekommen. Ich zähle schon die Tage – ich warte schon auf den Augenblick wo wir uns sehen – ich harre der Stunde die uns zusammenbringt – Elisabeth bald – bald sehen wir uns und dann – –
Gestern war ich bei Weiler im Rundfunk, Weiler spielte schlecht. Er sollte Mozart und Bach spielen, das fehlt ihm – das kann er nicht. Ich will nicht weiter urteilen, Du weißt den Grund.
Nur eines möchte ich Dir schreiben es ist unbeschreiblich die Freude die ich habe Dich umarmen zu dürfen und zu sagen – vertraue auf mich –!!!!! – und ich bleibe Dein Karl!
Nimm einen festen Kuß von mir als Zeichen unserer großen Liebe.

(P: München) (E: 18), Dienstag (Brief mit Umschlag): E.R. in Arnshausen

3. Brief.
Elisabeth! Meine liebe Braut!!
Der zweite Tag vergeht langsam –. Unsere Trennung wird immer schmerzlicher. – wann endet diese Qual? Wie gerne möchte ich jetzt bei Dir sein, und wie gerne möchte ich mich mit Dir unterhalten. Doch warten – warten – warten –. Ich tu es!!
Heute gehe ich in den Rundfunk. Weiler spielt! Bin sehr neugierig auf sein Spiel. Ich habe ihn ein halbes Jahr nicht mehr ordentlich gehört? Wie geht es Dir? Mein Lieb bist Du gesund? Bleibe ruhig! Ich freue mich Dich bald wieder zu sehen, und bis dahin lebe wohl, ich küsse Dir Deine Augen und behalte Dich wie immer lieb
Dein Karl.
Kommen die Briefe ordentlich an?

(P: München) (E: 18), Dienstag (Brief mit Umschlag): E.R. in Arnshausen

3. Brief.
Elisabeth! Meine liebe Braut!!
Der zweite Tag vergeht langsam –. Unsere Trennung wird immer schmerzlicher. – wann endet diese Qual? Wie gerne möchte ich jetzt bei Dir sein, und wie gerne möchte ich mich mit Dir unterhalten. Doch warten – warten – warten –. Ich tu es!!
Heute gehe ich in den Rundfunk. Weiler spielt! Bin sehr neugierig auf sein Spiel. Ich habe ihn ein halbes Jahr nicht mehr ordentlich gehört? Wie geht es Dir? Mein Lieb bist Du gesund? Bleibe ruhig! Ich freue mich Dich bald wieder zu sehen, und bis dahin lebe wohl, ich küsse Dir Deine Augen und behalte Dich wie immer lieb
Dein Karl.
Kommen die Briefe ordentlich an?

München, Montag (Brief): E.R. in Arnshausen

2. Brief.
Meine Liebste! Meine Elisabeth!
Vielen Dank für Deine Postkarte. Du kannst Dir denken wie ich mich freute, da ich heute noch keine Post erwartete von Dir. Heißen Dank. Wie gefällts Dir in Arnshausen – wie ist die Lage? Riesig freue ich mich auf den Sonntag; auf unser Wiedersehn!! Hoffentlich sehen wir uns gesund wieder. Halte Dich gut – schon Dich!! Liebe Elisabeth, ruhe Dich aus!!
Heute habe ich den ganzen Tag geschrieben, morgen und Mittwoch wird mir nichts anders überbleiben. Nebenbei mache ich Skizzen rein formal – für mein neues Orchesterwerk. Morgen werde ich Dir wieder einen Gruß senden. Ich bin froh, daß wenigstens dies möglich ist in den schmerzlichen 8 Tagen.
Meine gute Elisabeth. Sei froh und glücklich fühle meine gedankliche Nähe und vergiß Deinen Karl nicht der Dich innigst umarmt und küßt
Dein Karl.

München, Montag (Brief): E.R. in Arnshausen

2. Brief.
Meine Liebste! Meine Elisabeth!
Vielen Dank für Deine Postkarte. Du kannst Dir denken wie ich mich freute, da ich heute noch keine Post erwartete von Dir. Heißen Dank. Wie gefällts Dir in Arnshausen – wie ist die Lage? Riesig freue ich mich auf den Sonntag; auf unser Wiedersehn!! Hoffentlich sehen wir uns gesund wieder. Halte Dich gut – schon Dich!! Liebe Elisabeth, ruhe Dich aus!!
Heute habe ich den ganzen Tag geschrieben, morgen und Mittwoch wird mir nichts anders überbleiben. Nebenbei mache ich Skizzen rein formal – für mein neues Orchesterwerk. Morgen werde ich Dir wieder einen Gruß senden. Ich bin froh, daß wenigstens dies möglich ist in den schmerzlichen 8 Tagen.
Meine gute Elisabeth. Sei froh und glücklich fühle meine gedankliche Nähe und vergiß Deinen Karl nicht der Dich innigst umarmt und küßt
Dein Karl.