(P: Zürich), Donnerstag (Karte): E.H. in München (W: 8)

Mein teures Lieb!
Nun bin ich in Zürich. Ich will Dir nur Grüße senden. Sonst bin ich so allein. Ich habe für Dich ein schönes Buch von Deinem Freunde. Ich bringe es mit. Die Zeitschrift die kommt gib dieselbe Adolf.
Stets gedenke ich Deiner Lebe wohl vergiss mich nie stets Dein Kl.
Wann kommen die Kritiken? Nach der Reise benötige ich dieselben nicht mehr so notwendig – sage das Adolf.

(P: Zürich), Donnerstag (Karte): E.H. in München (W: 8)

Mein teures Lieb!
Nun bin ich in Zürich. Ich will Dir nur Grüße senden. Sonst bin ich so allein. Ich habe für Dich ein schönes Buch von Deinem Freunde. Ich bringe es mit. Die Zeitschrift die kommt gib dieselbe Adolf.
Stets gedenke ich Deiner Lebe wohl vergiss mich nie stets Dein Kl.
Wann kommen die Kritiken? Nach der Reise benötige ich dieselben nicht mehr so notwendig – sage das Adolf.

  • Date
  • 27 Oct 1938

(P: 22.11.1933: Strasbourg), Mittwoch (Karte): E.R. in München (K: 23)

St. Gallen bei Klug, Frongartenstr. 11.
Meine liebe Elisabeth.
Gestern war die „Othello-Premiere“. Eine schöne Aufführung. Mit Vogel habe ich gestern längere Zeit gesprochen – heute fährt er nach Paris dann nach Italien. Scherchen spreche ich heute um 4 h. Wann ich nach St. Gallen fahre ist unbestimmt. Donnerstag oder Freitag. Kritiken sind mehrere erschienen. Aufführungen werde ich bekommen! Es ist irrsinnig schwer!! Die 2 Aufführungen in Budapest freuen mich. Vielen Dank für Deinen Brief. Ich freue [mich] auf unser Wiedersehn.
Tausend Grüße Dein Karl.

(P: 22.11.1933: Strasbourg), Mittwoch (Karte): E.R. in München (K: 23)

St. Gallen bei Klug, Frongartenstr. 11.
Meine liebe Elisabeth.
Gestern war die „Othello-Premiere“. Eine schöne Aufführung. Mit Vogel habe ich gestern längere Zeit gesprochen – heute fährt er nach Paris dann nach Italien. Scherchen spreche ich heute um 4 h. Wann ich nach St. Gallen fahre ist unbestimmt. Donnerstag oder Freitag. Kritiken sind mehrere erschienen. Aufführungen werde ich bekommen! Es ist irrsinnig schwer!! Die 2 Aufführungen in Budapest freuen mich. Vielen Dank für Deinen Brief. Ich freue [mich] auf unser Wiedersehn.
Tausend Grüße Dein Karl.

  • Date
  • 21 Nov 1933

(Brief): KAH in Straßburg

Mein lieber, guter Karl!
Für Deine beiden Karten herzlichen Dank. Ich bin froh, daß Du interessante Theateraufführungen miterleben konntest. Heute Vormittag war ich bei Mutter; sie läßt Dich herzlich grüßen. Sie hat einen kleinen „Bestrahlungskater“ und muß etwas ausruhen, doch sonst geht es ihr ganz gut. Ich sagte, ich will für sie schreiben. Du brauchst Dich nicht im geringsten zu beunruhigen, die Bestrahlungen, so viele auf einmal, strengten sie eben etwas an. Adolf ist ein guter Hausvater geworden, er hilft ganz tüchtig mit. Ich lege Dir einen Brief von Nikolay bei, er soll sehr nett geschrieben sein. Jemand wird ihn Dir schon übersetzen können. Hoffentlich bekamst Du meinen letzten Brief, ich schickte ihn an Adem. Kommst Du mit dem Geld hinaus? Bitte schreibe rechtzeitig, wenn Du noch etwas brauchst. Papa ist wieder von seiner Braunschweiger Tagung zurück, er sagt, sie sei sehr schön gewesen. Heute hat er längere Zeit mit Richard wegen des Geschäftes gesprochen, ich bin neugierig, ob etwas daraus wird. Sonst gibt es nichts neues. Wann kommst du zurück, ich erwarte Dich am Montag. O, wie ich mich freue!!! Doch erhole Dich dort nur gut, Du hast es sehr nötig. Mein lieber, lieber Karl nun lebe noch recht wohl, sei lustig und vergnügt und auf ein glückliches, frohes Wiedersehen freut sich unter vielen, lieben Grüßen und heißen Küssen Deine Elisabeth.
Entschuldige diesen süßlichen Briefbogen, doch er muß so klein sein, daß der Brief nicht so schwer wiegt. Lege die Würste nachts vor das Fenster. Iß gut. (Die guten Lehren dürfen doch nicht wegbleiben.)

(Brief): KAH in Straßburg

Mein lieber, guter Karl!
Für Deine beiden Karten herzlichen Dank. Ich bin froh, daß Du interessante Theateraufführungen miterleben konntest. Heute Vormittag war ich bei Mutter; sie läßt Dich herzlich grüßen. Sie hat einen kleinen „Bestrahlungskater“ und muß etwas ausruhen, doch sonst geht es ihr ganz gut. Ich sagte, ich will für sie schreiben. Du brauchst Dich nicht im geringsten zu beunruhigen, die Bestrahlungen, so viele auf einmal, strengten sie eben etwas an. Adolf ist ein guter Hausvater geworden, er hilft ganz tüchtig mit. Ich lege Dir einen Brief von Nikolay bei, er soll sehr nett geschrieben sein. Jemand wird ihn Dir schon übersetzen können. Hoffentlich bekamst Du meinen letzten Brief, ich schickte ihn an Adem. Kommst Du mit dem Geld hinaus? Bitte schreibe rechtzeitig, wenn Du noch etwas brauchst. Papa ist wieder von seiner Braunschweiger Tagung zurück, er sagt, sie sei sehr schön gewesen. Heute hat er längere Zeit mit Richard wegen des Geschäftes gesprochen, ich bin neugierig, ob etwas daraus wird. Sonst gibt es nichts neues. Wann kommst du zurück, ich erwarte Dich am Montag. O, wie ich mich freue!!! Doch erhole Dich dort nur gut, Du hast es sehr nötig. Mein lieber, lieber Karl nun lebe noch recht wohl, sei lustig und vergnügt und auf ein glückliches, frohes Wiedersehen freut sich unter vielen, lieben Grüßen und heißen Küssen Deine Elisabeth.
Entschuldige diesen süßlichen Briefbogen, doch er muß so klein sein, daß der Brief nicht so schwer wiegt. Lege die Würste nachts vor das Fenster. Iß gut. (Die guten Lehren dürfen doch nicht wegbleiben.)

  • Jahr
  • Undatiert, Nov. 1933

München, Montag (Brief) KAH in der Schweiz

d. 27. 10. 38.

Mein lieber, lieber Karl!
Mit gleicher Post gehen die Kritikenauszüge ab. Gestern habe ich das „Simpl“ Textbuch eingeschrieben abgeschickt.
Mit Scherchen dachte ich mir gleich, daß es nicht lange anhalten wird. Deswegen darfst du aber nicht gleich sagen „nun ist es aus“. Nun folge einmal unbedingt meinem Rat. Nachdem man sich mit ihm nicht unterhalten kann, so schreibe ihm einmal einen Brief, sorge aber dafür, daß ihn sein sauberer Freund nicht abschnappen kann. Schreibe ihm sehr höflich, aber nicht überschwänglich, ob du ihm denn lästig bist, dann würdest Du ihn natürlich nie mehr belästigen. Nach seiner Handlungsweise Dir gegenüber müßtest Du das schließen. Wenn es so wäre, würde es Dir sehr leid und weh tun, denn Du wirst ihn immer verehren und ihm stets die Stange halten. Mache es mal so, das ist bestimmt der beste Weg. Auch erwähne noch, daß Du den Eindruck hast, daß Dich jemand gewaltsam von ihm zurück hält. Schicke den Brief eventuell nach Neuchâtel. Auf jeden Fall, laße nicht alles fallen und laß Dich in diesem Punkt von keinem anderen Menschen beeinflußen. Glaube mir doch.
Heute kam wieder eine Karte aus Berlin. Der Verlag will dringend Dein Streichquartett. Was soll ich antworten? Teile mir das bald mit.
Mit See fertige ich nun ein Kapitel „Die Pariser Saison“ her, das dann dem Verlag vorgelegt wird. Erst dann entscheidet sich alles weitere. Er hat erfahren, daß man meistens eine feste Summe für Übersetzungen bekommt. Über 600 Seiten gegen 1000 M. Es sind 670 Seiten. Es macht ihm jetzt scheinbar auch Spaß.
Sonst gibt es nichts neues. Richardi ist munter und wohlauf. Er sagt manchmal, er will zum Papa in die Schweiz fahren. Ich habe mich neulich sehr gefreut, nach dem ersten Schreiben, Deine Stimme zu hören.
Mein lieber, lieber Karl, laß es Dir gut gehen u. bleibe mir gesund. Ich brauche Dich ja so notwendig. Sei innigst geküßt von Deiner immer treuen Elisabeth.
Beantworte mir meine Fragen und mache es mit Hermann so, wie ich Dir riet. Gebe eventuell den Brief im Hotel selbst ab. Höflich schreiben aber bestimmt.

München, Montag (Brief) KAH in der Schweiz

d. 27. 10. 38.

Mein lieber, lieber Karl!
Mit gleicher Post gehen die Kritikenauszüge ab. Gestern habe ich das „Simpl“ Textbuch eingeschrieben abgeschickt.
Mit Scherchen dachte ich mir gleich, daß es nicht lange anhalten wird. Deswegen darfst du aber nicht gleich sagen „nun ist es aus“. Nun folge einmal unbedingt meinem Rat. Nachdem man sich mit ihm nicht unterhalten kann, so schreibe ihm einmal einen Brief, sorge aber dafür, daß ihn sein sauberer Freund nicht abschnappen kann. Schreibe ihm sehr höflich, aber nicht überschwänglich, ob du ihm denn lästig bist, dann würdest Du ihn natürlich nie mehr belästigen. Nach seiner Handlungsweise Dir gegenüber müßtest Du das schließen. Wenn es so wäre, würde es Dir sehr leid und weh tun, denn Du wirst ihn immer verehren und ihm stets die Stange halten. Mache es mal so, das ist bestimmt der beste Weg. Auch erwähne noch, daß Du den Eindruck hast, daß Dich jemand gewaltsam von ihm zurück hält. Schicke den Brief eventuell nach Neuchâtel. Auf jeden Fall, laße nicht alles fallen und laß Dich in diesem Punkt von keinem anderen Menschen beeinflußen. Glaube mir doch.
Heute kam wieder eine Karte aus Berlin. Der Verlag will dringend Dein Streichquartett. Was soll ich antworten? Teile mir das bald mit.
Mit See fertige ich nun ein Kapitel „Die Pariser Saison“ her, das dann dem Verlag vorgelegt wird. Erst dann entscheidet sich alles weitere. Er hat erfahren, daß man meistens eine feste Summe für Übersetzungen bekommt. Über 600 Seiten gegen 1000 M. Es sind 670 Seiten. Es macht ihm jetzt scheinbar auch Spaß.
Sonst gibt es nichts neues. Richardi ist munter und wohlauf. Er sagt manchmal, er will zum Papa in die Schweiz fahren. Ich habe mich neulich sehr gefreut, nach dem ersten Schreiben, Deine Stimme zu hören.
Mein lieber, lieber Karl, laß es Dir gut gehen u. bleibe mir gesund. Ich brauche Dich ja so notwendig. Sei innigst geküßt von Deiner immer treuen Elisabeth.
Beantworte mir meine Fragen und mache es mit Hermann so, wie ich Dir riet. Gebe eventuell den Brief im Hotel selbst ab. Höflich schreiben aber bestimmt.

  • Date
  • 27 Oct 1938

München (Briefkarte): KAH in der Schweiz?

Lieber Karl!
Es scheint Dir dort ja wieder sehr gut zu gefallen, weil Du gar keine Zeit zum schreiben findest. Die letzte, ganz kurze Karte bekam ich Donnerstag. – Vielleicht lernst Du dort zufällig einen Regisseur namens Feurer kennen. Er ist der geschiedene Mann von Käthe Wolf. Aber erwähne hierüber nichts, es könnte Käthe unangenehm sein. Sonst geht es Dir hoffentlich gut. Hier gibt es nichts neues. Heute schneite es das 1. mal ordentlich. Es wäre mir angenehm, wenn Du schreiben würdest, wann Du kommst. Montag werden sie Dich ja noch nicht fortlassen, doch dann wenigstens Dienstag oder Mittwoch. Bist Du zu Reinhardts gefahren? Sei einstweilen noch recht vergnügt und erhole Dich gut und sei herzlich gegrüßt von Deiner Elisabeth.
Riisager hat bis jetzt noch nichts geschrieben.

München (Briefkarte): KAH in der Schweiz?

Lieber Karl!
Es scheint Dir dort ja wieder sehr gut zu gefallen, weil Du gar keine Zeit zum schreiben findest. Die letzte, ganz kurze Karte bekam ich Donnerstag. – Vielleicht lernst Du dort zufällig einen Regisseur namens Feurer kennen. Er ist der geschiedene Mann von Käthe Wolf. Aber erwähne hierüber nichts, es könnte Käthe unangenehm sein. Sonst geht es Dir hoffentlich gut. Hier gibt es nichts neues. Heute schneite es das 1. mal ordentlich. Es wäre mir angenehm, wenn Du schreiben würdest, wann Du kommst. Montag werden sie Dich ja noch nicht fortlassen, doch dann wenigstens Dienstag oder Mittwoch. Bist Du zu Reinhardts gefahren? Sei einstweilen noch recht vergnügt und erhole Dich gut und sei herzlich gegrüßt von Deiner Elisabeth.
Riisager hat bis jetzt noch nichts geschrieben.

  • Jahr
  • Um den 20.11.1933

(P: Strasbourg), (bei Hummel), Montag (Karte): E.R. in München (K: 23)

Liebe Elisabeth.
Meine letzte Karte wirst Du erhalten haben. Die „Otello-Aufführung“ ist erst morgen Dienstag. Scherchen will haben, daß ich erst am Donnerstag wegfahre, was ich auch tue. Heute nachmittag ist Hauptprobe von „Otello“ morgen vormittag hat Ansermet Probe – sehr interes[s]ant. Geschäftlich habe ich erst am Mittwoch zeit zum reden. Ich habe Scherchen andeutungen gemacht und er geht auf alles sehr eingehend ein. Hoffentlich habe ich Glück.
Grüße bitte alle. Tausend Grüße von Deinem Karl.
Erzähle alles Adolf oder Mutter. Bleib mir nur gesund Dein Karl.

(P: Strasbourg), (bei Hummel), Montag (Karte): E.R. in München (K: 23)

Liebe Elisabeth.
Meine letzte Karte wirst Du erhalten haben. Die „Otello-Aufführung“ ist erst morgen Dienstag. Scherchen will haben, daß ich erst am Donnerstag wegfahre, was ich auch tue. Heute nachmittag ist Hauptprobe von „Otello“ morgen vormittag hat Ansermet Probe – sehr interes[s]ant. Geschäftlich habe ich erst am Mittwoch zeit zum reden. Ich habe Scherchen andeutungen gemacht und er geht auf alles sehr eingehend ein. Hoffentlich habe ich Glück.
Grüße bitte alle. Tausend Grüße von Deinem Karl.
Erzähle alles Adolf oder Mutter. Bleib mir nur gesund Dein Karl.

  • Date
  • 20 Nov 1933

München, Sonntag (Brief): KAH in Straßburg

München, den 19. November 1933.
Mein liebster Karl!
Ich muß Dir schreiben, es ist hier so einsam und leer ohne Dich. Ich merke immer mehr, wie ich zu Dir gehöre. Heute vormittag war ich bei Mutter, es geht ihr ganz gut. Sie gab mir die freudige Nachricht mit, die ich Dir beilege. Mutter hatte den Brief geöffnet, nicht ich. Na jedenfalls ist es sehr erfreulich. Ich bin neugierig Nachricht von Dir zu bekommen, wie es dort ist, wo Du wohnst, und wie es Dir gefällt. Es ist ein großes Glück für mich, daß Du nicht lang fort bist, ich habe jetzt schon wieder so Sehnsucht nach Dir. Heute bin ich allein zuhause, einesteils ist es ganz schön seine Ruhe zu haben. Ich schreibe alle meine schuldigen Briefe nach England, das ist ein Geschäft was ich weniger gern tue. Sonst hat sich seit der kurzen zeit nichts ereignet. Lasse es Dir recht gut gehen, sei lustig und vergnügt und lasse bald etwas von Dir hören. Glaube mir, ich bin in Gedanken immer bei Dir und denke mir, was Du wohl gerade machst. Heute Abend wirst Du sicher eine herrliche Othelloaufführung sehen. Ich freue mich für Dich. Schau Dir diesmal nur den Dom an. Also nun lebe wohl, sei tausendmal gegrüßt und geküßt von Deiner Dich so innig liebenden Elisabeth.
Lege die Würste besser, nachts vor das Fenster. Das nächste mal schreibe ich nach St. Gallen. Ich soll Dir auch von Mutter und den Brüdern herzliche Grüße sagen.

München, Sonntag (Brief): KAH in Straßburg

München, den 19. November 1933.
Mein liebster Karl!
Ich muß Dir schreiben, es ist hier so einsam und leer ohne Dich. Ich merke immer mehr, wie ich zu Dir gehöre. Heute vormittag war ich bei Mutter, es geht ihr ganz gut. Sie gab mir die freudige Nachricht mit, die ich Dir beilege. Mutter hatte den Brief geöffnet, nicht ich. Na jedenfalls ist es sehr erfreulich. Ich bin neugierig Nachricht von Dir zu bekommen, wie es dort ist, wo Du wohnst, und wie es Dir gefällt. Es ist ein großes Glück für mich, daß Du nicht lang fort bist, ich habe jetzt schon wieder so Sehnsucht nach Dir. Heute bin ich allein zuhause, einesteils ist es ganz schön seine Ruhe zu haben. Ich schreibe alle meine schuldigen Briefe nach England, das ist ein Geschäft was ich weniger gern tue. Sonst hat sich seit der kurzen zeit nichts ereignet. Lasse es Dir recht gut gehen, sei lustig und vergnügt und lasse bald etwas von Dir hören. Glaube mir, ich bin in Gedanken immer bei Dir und denke mir, was Du wohl gerade machst. Heute Abend wirst Du sicher eine herrliche Othelloaufführung sehen. Ich freue mich für Dich. Schau Dir diesmal nur den Dom an. Also nun lebe wohl, sei tausendmal gegrüßt und geküßt von Deiner Dich so innig liebenden Elisabeth.
Lege die Würste besser, nachts vor das Fenster. Das nächste mal schreibe ich nach St. Gallen. Ich soll Dir auch von Mutter und den Brüdern herzliche Grüße sagen.

  • Date
  • 19 Nov 1933

(P: Winterthur), Mittwoch (Karte): E.H. in München (W: 8)

Traurig – traurig – traurig
Es ist aber nichts zu machen. [Hermann] Scherchen ist zu brutal und gemein. Ich habe jeden Konflikt gemieden, ging aber nicht mehr hin. Heute abend dirigierte er Reger wunderbar. Aber – es geht nicht. Leider –
immer Dein Kl.

(P: Strasbourg) (bei Ernest Bour, Foyer Universitaire, 1, Quai Dietrich), Samstag (Karte): E.R. in München (K: 23)

Liebe Elisabeth.
Herzliche Grüße sendet Dir Dein Karl.

(P: Pfarrweisach) Junkersdorf, Montag (Karte): E.R. in München (K: 23)

Meine Liebste.
Mutter geht es besser. Sie kann ruhig bleiben. Ich freue mich die Mutter in München zu treffen. Am Mittwoch fahre ich ab. Ich freue mich riesig auf unser Wiedersehn. Hier ist eine sommerliche Temperatur bei Euch wird es kälter sein. Ich rufe vielleicht wenn es noch geht an. Elisabeth auf unser Wiedersehn freue ich mich und sei tausendmal gegrüßt von Deinem Karl.
Grüße bitte Vater herzlichst.
Recht herzl. Grüße erlaubt sich zu senden F. Dölze

(P: Pfarrweisach) Junkersdorf, Montag (Karte): E.R. in München (K: 23)

Meine Liebste.
Mutter geht es besser. Sie kann ruhig bleiben. Ich freue mich die Mutter in München zu treffen. Am Mittwoch fahre ich ab. Ich freue mich riesig auf unser Wiedersehn. Hier ist eine sommerliche Temperatur bei Euch wird es kälter sein. Ich rufe vielleicht wenn es noch geht an. Elisabeth auf unser Wiedersehn freue ich mich und sei tausendmal gegrüßt von Deinem Karl.
Grüße bitte Vater herzlichst.
Recht herzl. Grüße erlaubt sich zu senden F. Dölze

  • Date
  • 11 Sep 1933