Winterthur, Montag (4. Karte): privat

„Vielen Dank für Deine Karte.“
„Mein Konzert klingt sehr gut, bin selbst überrascht. Die Aufführung wird mittelmäßig gut.“

Zürich, Sonntag (Karte)

„Die Hindemith-Matinée war ausverkauft – aber langweilig – immer die gleiche Sauce.“
Besuch der [Paul] Hindemith-Matinée.
→Am Montag oder Dienstag Fahrt nach Winterthur.

Zürich, Freitag (Karte)

„Ich habe viel zu tun, am Sonntag schreibe ich einen langen Brief.“
Freitag Besuch bei Rascher & Co., am Samstag früh bei dem Verleger Orell-Füssli.

Zürich, Samstag vormittag (Karte)

„Heute erhielt ich Deinen Brief.“
Einvernehmen mit [Hermann] Scherchen. Am Abend Treffen mit [Fritz] Stiedry (dirigiert Schönberg) bei Walter Frey. Am Sonntag Besuch bei [Ernest] Ansermet

München, Mittwoch (Telegramm) E.H. in Riccione: privat

„Warum ohne Nachricht = Karl“

Winterthur, Dienstag (Karte)

„Gestern war ich in der Probe.“
Besuch einer [Hermann-]Scherchen-Probe am Montag mit Max Regers „Sinfonietta“. Später versöhnliches Gespräch.Scherchen Hermann,

Zürich, Mittwoch (Karte)

„Endlich – jetzt kam ich in Zürich an – !!“
[Hermann] Scherchen lehnte es ab, KAH zu „empfangen“.

Winterthur, Mittwoch (Karte)

„Traurig – traurig – traurig“
[Hermann] „Scherchen ist zu brutal und gemein.“ H. besuchte dennoch das Konzert. „Heute abend dirigierte er den Reger wunderbar.“

Zürich, Donnerstag (Karte)

„Nun bin ich in Zürich.“
Fragt nach Kritiken, die er nach der Reise nicht mehr so dringend benötigt.

Genf, Montag (Karte)

Einsicht Original!:
„Jetzt bin ich schon in Genf – niemand traf ich – Ansermet verreist.“
Chartier (Radio Wochenende) [André] de Blonay nicht zuhaus. Will am nächsten Tag nochmals alle anrufen.
→Abreise nach Zürich, nachts nach Genf.
Aufenthalt in Zürich. Hermann Albers [=Scherchen] will von neuer Kunst nichts mehr wissen. „Hermann ist Albers in größter Potenz.“ In Genf niemanden getroffen. [Ernest] Ansermet verreist. Treffen mit Frau Ansermet vereinbart. [André] de Blonay endlich erreicht. Treffen für den morgigen Tag vereinbart. Frau Ansermet getroffen.
Garbo-Film (Waleska) gesehen.

Genf, Montag (Karte)

Einsicht Original!:
„Jetzt bin ich schon in Genf – niemand traf ich – Ansermet verreist.“
Chartier (Radio Wochenende) [André] de Blonay nicht zuhaus. Will am nächsten Tag nochmals alle anrufen.
→Abreise nach Zürich, nachts nach Genf.
Aufenthalt in Zürich. Hermann Albers [=Scherchen] will von neuer Kunst nichts mehr wissen. „Hermann ist Albers in größter Potenz.“ In Genf niemanden getroffen. [Ernest] Ansermet verreist. Treffen mit Frau Ansermet vereinbart. [André] de Blonay endlich erreicht. Treffen für den morgigen Tag vereinbart. Frau Ansermet getroffen.
Garbo-Film (Waleska) gesehen.

  • Date
  • 28 Mar 1938