Junkersdorf (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Heute bin ich wieder auf.“
Krankheit (Darmgrippe) einigermaßen überstanden.
→Abreise am Donnerstag. „Wie geht es in Arnshausen?“

Junkersdorf (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Hab’ bitte keine Angst um mich.“
Krankheit (Darmgrippe) einigermaßen überstanden, bleibt „heute noch liegen“.
→Abreise krankheitsbedingt erst am Donnerstag (anstatt am Montag) nach München. Dann: „Ich bleibe wahrscheinlich bis Freitag in München.“ E.R. möge am Samstag (von Arnshausen) abreisen, so daß man sich am Sonntag treffen könne. „Ich wäre nie nach Straßburg weggefahren ohne Dich zu sprechen“. Ist neugierig in Bezug auf eine Regelung mit seiner „Antigone“ und ob er K – B. Mitglied wird. Studium von Bachs „Wohltemperierten Klavier“ im Bett. („Das nimmt Scherchen durch.“) Frage, ob sie alle Briefe bekommen habe, jeden Tag, Freitag zwei.

Junkersdorf (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Hab’ bitte keine Angst um mich.“
Krankheit (Darmgrippe) einigermaßen überstanden, bleibt „heute noch liegen“.
→Abreise krankheitsbedingt erst am Donnerstag (anstatt am Montag) nach München. Dann: „Ich bleibe wahrscheinlich bis Freitag in München.“ E.R. möge am Samstag (von Arnshausen) abreisen, so daß man sich am Sonntag treffen könne. „Ich wäre nie nach Straßburg weggefahren ohne Dich zu sprechen“. Ist neugierig in Bezug auf eine Regelung mit seiner „Antigone“ und ob er K – B. Mitglied wird. Studium von Bachs „Wohltemperierten Klavier“ im Bett. („Das nimmt Scherchen durch.“) Frage, ob sie alle Briefe bekommen habe, jeden Tag, Freitag zwei.

  • Jahr
  • * Mai 1934

München, Donnerstag (Brief) E.H. in Alassio: privat

[Datierung eigentlich 12. Mai, Mittwoch]
„Du wirst Dich wundern über meine letzte Karte, über das Verhältnis zwischen Neddy und mir.“ Arbeit geht langsam, „doch sehr sicher“ voran.
(Frau Hecht kommt zum Putzen). „Nun also fahren wir morgen Donnerstag weg.“ E.H. will am 26. Mai nach München kommen.

München, Montag (2. Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Vielen Dank für Deine Postkarte.“
Heute (Montag) gearbeitet, auch Dienstag und Mittwoch. Skizziert sein neues Orchesterwerk. Freut sich auf ein Wiedersehen am Sonntag. „Morgen werde ich Dir wieder einen Gruß senden. Ich bin froh, daß wenigstens dies möglich ist in den schmerzlichen 8 Tagen“ (des Nichtsehenkönnens).

München, Montag (2. Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Vielen Dank für Deine Postkarte.“
Heute (Montag) gearbeitet, auch Dienstag und Mittwoch. Skizziert sein neues Orchesterwerk. Freut sich auf ein Wiedersehen am Sonntag. „Morgen werde ich Dir wieder einen Gruß senden. Ich bin froh, daß wenigstens dies möglich ist in den schmerzlichen 8 Tagen“ (des Nichtsehenkönnens).

  • Date
  • 7 Oct 1932

München, Dienstag (3. Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Der zweite Tag vergeht langsam – .“
KAH geht in den Rundfunk, um Weiler zu hören. Hat ihn ein halbes Jahr nicht mehr gehört.

München (Brief); an E.R. nach ihrem Englandaufenthalt: privat

Anrede mit „Sie“
„Dank, tausend Dank für Ihren lieben Brief.“

Straßburg (Brief) E.R. in München:

„Bist du mir wirklich böse.“
Aufführung des Stückes (Trompetenkonzert) war durch die Abreise dreier Herren gefährdet. Der fristlos gekündigte Klarinettist [Willy] Tautenhahn solle sogleich zu [Hermann] Scherchen. Geplante Aufführung des Konzerts in Brüssel. Aufführungsgespräche mit [Alois] Haba für Prag und mit Prof. [Walter] Frey für Basel oder Zürich. Tautenhahn wird für Freitag oder Samstag erwartet. Er hat Scherchen ein „blödes Telegramm“ geschickt. Die Sache mit [Georg] Donderer ist „saudumm“. Scherchen besteht auf der Aufführung des Konzerts. Zusammenstellung einer Kurzbiographie, die vor der Konzertübertragung im Rundfunk verlesen werden soll. Am morgigen Tag Gang auf das Konsulat: Paßverlängerung für zehn Tage.
→beabsichtigt in 14 Tagen wieder bei E.R. zu sein.

Straßburg (Brief) E.R. in München:

„Bist du mir wirklich böse.“
Aufführung des Stückes (Trompetenkonzert) war durch die Abreise dreier Herren gefährdet. Der fristlos gekündigte Klarinettist [Willy] Tautenhahn solle sogleich zu [Hermann] Scherchen. Geplante Aufführung des Konzerts in Brüssel. Aufführungsgespräche mit [Alois] Haba für Prag und mit Prof. [Walter] Frey für Basel oder Zürich. Tautenhahn wird für Freitag oder Samstag erwartet. Er hat Scherchen ein „blödes Telegramm“ geschickt. Die Sache mit [Georg] Donderer ist „saudumm“. Scherchen besteht auf der Aufführung des Konzerts. Zusammenstellung einer Kurzbiographie, die vor der Konzertübertragung im Rundfunk verlesen werden soll. Am morgigen Tag Gang auf das Konsulat: Paßverlängerung für zehn Tage.
→beabsichtigt in 14 Tagen wieder bei E.R. zu sein.

Pfarrweisach, Freitag (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Hier schicke ich Dir die Karte die ich eben bekam – 1 Stunde später, als ich den letzten Brief abschickte.“
Ankündigung eines Briefes für den Samstag.
Bittet um Zusendung einer Karte von [Hermann] Scherchen.
→Am Montag Fahrt nach München.
H. Scherchen: 1. Arbeitstagung in Straßburg „15 Jahre neue Musik“: Juli bis August 1933

Pfarrweisach, Freitag (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Hier schicke ich Dir die Karte die ich eben bekam – 1 Stunde später, als ich den letzten Brief abschickte.“
Ankündigung eines Briefes für den Samstag.
Bittet um Zusendung einer Karte von [Hermann] Scherchen.
→Am Montag Fahrt nach München.
H. Scherchen: 1. Arbeitstagung in Straßburg „15 Jahre neue Musik“: Juli bis August 1933

  • Date
  • 30 Jun 1933

München, Mittwoch (4. Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Nimm meinen Dank für Deine liebe Karte.“
Gestern Weiler gehört, der schlecht gespielt hat.

München, Donnerstag (Karte) E.R. in Arnshausen: privat