München, Donnerstag (Karte) E.R. in Cortina d’Ampezzo:
„Hoffentlich seid Ihr gut angekommen.“
Arbeitet an einer „Ouvertüre für Orchester“. Probleme mit dem Themenmaterial. Fertigstellung bis Anfang April. [Hermann] Scherchen beginnt mit seiner nächsten Arbeitstagung im Mai. KAH soll am 15. Juli in Paris sein, was er zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt. (2. Arbeitstagung in Paris: 1. Juni bis 1. August 1934)
„Hoffentlich seid Ihr gut angekommen.“
Arbeitet an einer „Ouvertüre für Orchester“. Probleme mit dem Themenmaterial. Fertigstellung bis Anfang April. [Hermann] Scherchen beginnt mit seiner nächsten Arbeitstagung im Mai. KAH soll am 15. Juli in Paris sein, was er zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt. (2. Arbeitstagung in Paris: 1. Juni bis 1. August 1934)
München, Freitag (Karte) E.R. in Cortina d’Ampezzo
„Wie geht es Dir?“
Krankheit. „Ich werde am Sonntag aufstehn.“
KAH berichtet von einem Brief [Willy] Tautenhahns, der ein Konzert bestellt, um es in Bern in einem Symphoniekonzert aufzuführen. KAH hat keine Zeit. Immer noch Schwierigkeiten mit dem Themenmaterial zu der geplanten „Ouvertüre“. Noch kein fester Titel.
„Bin neugierig ob Prag etwas wird.“
„Wie geht es Dir?“
Krankheit. „Ich werde am Sonntag aufstehn.“
KAH berichtet von einem Brief [Willy] Tautenhahns, der ein Konzert bestellt, um es in Bern in einem Symphoniekonzert aufzuführen. KAH hat keine Zeit. Immer noch Schwierigkeiten mit dem Themenmaterial zu der geplanten „Ouvertüre“. Noch kein fester Titel.
„Bin neugierig ob Prag etwas wird.“
„Hab’ bitte keine Angst um mich.“
Krankheit (Darmgrippe) einigermaßen überstanden, bleibt „heute noch liegen“.
→Abreise krankheitsbedingt erst am Donnerstag (anstatt am Montag) nach München. Dann: „Ich bleibe wahrscheinlich bis Freitag in München.“ E.R. möge am Samstag (von Arnshausen) abreisen, so daß man sich am Sonntag treffen könne. „Ich wäre nie nach Straßburg weggefahren ohne Dich zu sprechen“. Ist neugierig in Bezug auf eine Regelung mit seiner „Antigone“ und ob er K – B. Mitglied wird. Studium von Bachs „Wohltemperierten Klavier“ im Bett. („Das nimmt Scherchen durch.“) Frage, ob sie alle Briefe bekommen habe, jeden Tag, Freitag zwei.
„Hab’ bitte keine Angst um mich.“
Krankheit (Darmgrippe) einigermaßen überstanden, bleibt „heute noch liegen“.
→Abreise krankheitsbedingt erst am Donnerstag (anstatt am Montag) nach München. Dann: „Ich bleibe wahrscheinlich bis Freitag in München.“ E.R. möge am Samstag (von Arnshausen) abreisen, so daß man sich am Sonntag treffen könne. „Ich wäre nie nach Straßburg weggefahren ohne Dich zu sprechen“. Ist neugierig in Bezug auf eine Regelung mit seiner „Antigone“ und ob er K – B. Mitglied wird. Studium von Bachs „Wohltemperierten Klavier“ im Bett. („Das nimmt Scherchen durch.“) Frage, ob sie alle Briefe bekommen habe, jeden Tag, Freitag zwei.
München, Donnerstag (Brief) E.H. in Alassio: privat
[Datierung eigentlich 12. Mai, Mittwoch]
„Du wirst Dich wundern über meine letzte Karte, über das Verhältnis zwischen Neddy und mir.“ Arbeit geht langsam, „doch sehr sicher“ voran.
(Frau Hecht kommt zum Putzen). „Nun also fahren wir morgen Donnerstag weg.“ E.H. will am 26. Mai nach München kommen.
[Datierung eigentlich 12. Mai, Mittwoch]
„Du wirst Dich wundern über meine letzte Karte, über das Verhältnis zwischen Neddy und mir.“ Arbeit geht langsam, „doch sehr sicher“ voran.
(Frau Hecht kommt zum Putzen). „Nun also fahren wir morgen Donnerstag weg.“ E.H. will am 26. Mai nach München kommen.
„Vielen Dank für Deinen Brief.“
Frage nach dem Ausbleiben von [Georg] Donderer (mit dem Notenmaterial). Wo bleiben die Stimmen. Bis Sonntagmittag muß KAH die Solo-Stimme nochmals ausschreiben. Ersatz für Donderer ist ein französischer Trompeter aus Paris.
„Vielen Dank für Deinen Brief.“
Frage nach dem Ausbleiben von [Georg] Donderer (mit dem Notenmaterial). Wo bleiben die Stimmen. Bis Sonntagmittag muß KAH die Solo-Stimme nochmals ausschreiben. Ersatz für Donderer ist ein französischer Trompeter aus Paris.
„Endlich komme ich dazu, Dir etwas genauer zu schreiben.“
Am Samstag Besuch von [Ernst] Křenek, [Willi] Reich und [Hermann] Dubs (Zürich). Aufführung von Kreneks „Karl V.“ „Klanglich sehr schön – ohne festes Melos“. Mitwirkung KAHs an den Glocken. Gespräch mit Křenek wegen Chorwettbewerb; Křenek zurückhaltend. Neidisch auf KAH wegen Kontakt mit [Hermann] Scherchen?
Scherchen und dessen Frau „äußerst reizend“. „Gustl Scherchen werde ich von München aus schreiben.“
Dank an [Walter] Frey (und Frau) für die Aufführung des Quartetts.
Briefe nach Baden-Baden und Paris.
Brief an [Slavko] Osterc, der das „Symphonische Fragment“ durchsetzen soll (in Paris?, 1937 IGNM-Fest). In dem Brief entsprechender Zusatz von Sch. Briefe auch an Gerhard (Barcelona) und [Edward] Clark (London; Mitglied des IGNM-Komitee). Aufführungsmodalitäten „Simpl“ in Zürich, Corso-Theater sehr schlecht.
Dr. Kreitner (?) berichtete Scherchen von der Schönheit des „Simpl“, jedoch schwierig für die Theater. Gespräch mit Křenek wegen des Chorwerks. Nach der Einsendung Briefe an Reich und Redlich.
Bittet nochmals um die Stagma-Nachrichten und darum, [Fidelio (?)] Finkes Concertinos Weiler zu geben.
Genauer Reiseplan für E.H.
„Endlich komme ich dazu, Dir etwas genauer zu schreiben.“
Am Samstag Besuch von [Ernst] Křenek, [Willi] Reich und [Hermann] Dubs (Zürich). Aufführung von Kreneks „Karl V.“ „Klanglich sehr schön – ohne festes Melos“. Mitwirkung KAHs an den Glocken. Gespräch mit Křenek wegen Chorwettbewerb; Křenek zurückhaltend. Neidisch auf KAH wegen Kontakt mit [Hermann] Scherchen?
Scherchen und dessen Frau „äußerst reizend“. „Gustl Scherchen werde ich von München aus schreiben.“
Dank an [Walter] Frey (und Frau) für die Aufführung des Quartetts.
Briefe nach Baden-Baden und Paris.
Brief an [Slavko] Osterc, der das „Symphonische Fragment“ durchsetzen soll (in Paris?, 1937 IGNM-Fest). In dem Brief entsprechender Zusatz von Sch. Briefe auch an Gerhard (Barcelona) und [Edward] Clark (London; Mitglied des IGNM-Komitee). Aufführungsmodalitäten „Simpl“ in Zürich, Corso-Theater sehr schlecht.
Dr. Kreitner (?) berichtete Scherchen von der Schönheit des „Simpl“, jedoch schwierig für die Theater. Gespräch mit Křenek wegen des Chorwerks. Nach der Einsendung Briefe an Reich und Redlich.
Bittet nochmals um die Stagma-Nachrichten und darum, [Fidelio (?)] Finkes Concertinos Weiler zu geben.
Genauer Reiseplan für E.H.
Straßburg (Brief; die Angabe „1934“ stimmt nicht!):
„Vielen Dank für Deine Zeilen.“
Der französische Musiker ist ausgezeichnet, besser als [Georg] Donderer und möchte das Konzert am Brüsseler Sender aufführen. KAH nutzt jede Minute, um mit den Musikern zu arbeiten. Hinweis auf Radioübertragung am Samstag (1045). Bittet um Geld bis Donnerstag, weil er u.a. den Franzosen zweimal eingeladen hat. Aufführungen in Prag und Budapest in Aussicht. Aufenthalt in Straßburg über einen Monat, daher Paßverlängerung nötig.
„Vielen Dank für Deine Zeilen.“
Der französische Musiker ist ausgezeichnet, besser als [Georg] Donderer und möchte das Konzert am Brüsseler Sender aufführen. KAH nutzt jede Minute, um mit den Musikern zu arbeiten. Hinweis auf Radioübertragung am Samstag (1045). Bittet um Geld bis Donnerstag, weil er u.a. den Franzosen zweimal eingeladen hat. Aufführungen in Prag und Budapest in Aussicht. Aufenthalt in Straßburg über einen Monat, daher Paßverlängerung nötig.
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