„Endlich komme ich dazu Dir genauer zu schreiben.“
Den ganzen Freitag bei [Hermann] Scherchen in Talwill [Thalwill]. Scherchen begeistert von dem „Symphonischen Fragment“; „Stil äußerst stark und persönlich und (was mir wichtig ist) von mir allein – und nichts gestohlen von anderen! Etc.; äußerst lehrreiche arbeitsmethodische Kompositionsunterweisung. Diskussion über ein neues Orchesterwerk für Kammerorchester von [Fritz] Büchtger, das dieser mit einem Brief an Scherchen geschickt hatte. Beide, KAH und Scherchen halten Büchtger für völlig untalentiert. In seinem Antwortbrief bittet Scherchen Büchtger um Ehrlichkeit in dem was er (B.) tut und was er denkt.
Partitur (Streichquartett) nach Baden-Baden. KAH möchte noch einen Brief schreiben, den E.H. weiterleiten soll.
Schweiz, Montag (Brief)
„Endlich komme ich dazu Dir genauer zu schreiben.“
Den ganzen Freitag bei [Hermann] Scherchen in Talwill [Thalwill]. Scherchen begeistert von dem „Symphonischen Fragment“; „Stil äußerst stark und persönlich und (was mir wichtig ist) von mir allein – und nichts gestohlen von anderen! Etc.; äußerst lehrreiche arbeitsmethodische Kompositionsunterweisung. Diskussion über ein neues Orchesterwerk für Kammerorchester von [Fritz] Büchtger, das dieser mit einem Brief an Scherchen geschickt hatte. Beide, KAH und Scherchen halten Büchtger für völlig untalentiert. In seinem Antwortbrief bittet Scherchen Büchtger um Ehrlichkeit in dem was er (B.) tut und was er denkt.
Partitur (Streichquartett) nach Baden-Baden. KAH möchte noch einen Brief schreiben, den E.H. weiterleiten soll.
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Büchtger Fritz
- Scherchen Hermann
Winterthur, Samstag (Karte)
„Am Donnerstag bin ich mit Scherchen und Frau nach Zürich gefahren.“
Am Donnerstag Fahrt mit [Hermann] Scherchen (und dessen Frau) nach Zürich.
Am Freitag „Symphonisches Fragment“ „durchgearbeitet“ (mit Scherchen). „Miserae“ ist für London fest vorgesehen. Für Baden-Baden ist nun das Streichquartett vorgesehen (Zustimmung von Scherchen).
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Scherchen Hermann
Winterthur, Samstag (Karte)
„Am Donnerstag bin ich mit Scherchen und Frau nach Zürich gefahren.“
Am Donnerstag Fahrt mit [Hermann] Scherchen (und dessen Frau) nach Zürich.
Am Freitag „Symphonisches Fragment“ „durchgearbeitet“ (mit Scherchen). „Miserae“ ist für London fest vorgesehen. Für Baden-Baden ist nun das Streichquartett vorgesehen (Zustimmung von Scherchen).
Winterthur, Mittwoch (Karte):
„Mit [Hermann] Scherchen bin ich so ziemlich fertig mit meinen Verhandlungen.“
Verhandlungen über „Oper – Miserae – Roszavölgyi [Rozsavölgyi; der von H. Scherchen 1935 gegründete Verlag „Ars Viva“ war von dem Budapester Verlag R. übernommen. KAH plante wohl eine Herausgabe der beiden Werke] – und mein neues Stück“. Empfehlungsbriefe von Scherchen bzgl. KAH für [Paul] Sacher und [Walter] Sterk in Basel.
→Am Freitag Fahrt nach Zürich (bis Montag), dann Bern.
→Plant Rückkehr nach München zwischen dem 25. und 27. November.
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Paul Sacher
- Scherchen Hermann
- Sterk Walter
Winterthur, Mittwoch (Karte):
„Mit [Hermann] Scherchen bin ich so ziemlich fertig mit meinen Verhandlungen.“
Verhandlungen über „Oper – Miserae – Roszavölgyi [Rozsavölgyi; der von H. Scherchen 1935 gegründete Verlag „Ars Viva“ war von dem Budapester Verlag R. übernommen. KAH plante wohl eine Herausgabe der beiden Werke] – und mein neues Stück“. Empfehlungsbriefe von Scherchen bzgl. KAH für [Paul] Sacher und [Walter] Sterk in Basel.
→Am Freitag Fahrt nach Zürich (bis Montag), dann Bern.
→Plant Rückkehr nach München zwischen dem 25. und 27. November.
Zürich, Freitag (Karte)
„Mein Lieb, ich bin in Zürich“
Ankunft in Zürich. Treffen mit [Ernest] Ansermet am Samstag (dirigiert am Dienstag). KAH bittet Adolf um einen Bürstenabzug von Straubs Konzertprogramm. „Im März wird Scherchen wieder Papa!! Zum drittenmal.“
Post bis Dienstag zu Straub in Zürich; ab Mittwoch zu Tautenhan nach Bern.
→Am Mittwoch Fahrt nach Montreux und Genf, danach Bern.
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Scherchen Hermann
- Straub Fritz
Zürich, Freitag (Karte)
„Mein Lieb, ich bin in Zürich“
Ankunft in Zürich. Treffen mit [Ernest] Ansermet am Samstag (dirigiert am Dienstag). KAH bittet Adolf um einen Bürstenabzug von Straubs Konzertprogramm. „Im März wird Scherchen wieder Papa!! Zum drittenmal.“
Post bis Dienstag zu Straub in Zürich; ab Mittwoch zu Tautenhan nach Bern.
→Am Mittwoch Fahrt nach Montreux und Genf, danach Bern.
Basel, Dienstag (Karte)
„Eben war ich bei Sacher!“
Voller Erfolg. KAH soll ein Streichorchester-Konzert schreiben, ca. 20 Minuten lang. Sacher macht ihm Hoffnung auf viele Aufführungen. KAH berichtete Sacher von dem Gespräch mit [Walter] Sterk, das offensichtlich wegen eines Streits mit Scherchen in Brüssel nicht wunschgemäß verlaufen ist. KAH will Sterk noch mal schreiben.
→Zürich; am Mittwoch nach Winterthur.
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Paul Sacher
- Scherchen Hermann
- Sterk Walter
Basel, Dienstag (Karte)
„Eben war ich bei Sacher!“
Voller Erfolg. KAH soll ein Streichorchester-Konzert schreiben, ca. 20 Minuten lang. Sacher macht ihm Hoffnung auf viele Aufführungen. KAH berichtete Sacher von dem Gespräch mit [Walter] Sterk, das offensichtlich wegen eines Streits mit Scherchen in Brüssel nicht wunschgemäß verlaufen ist. KAH will Sterk noch mal schreiben.
→Zürich; am Mittwoch nach Winterthur.
Winterthur, Sonntag (Brief; 1. Post)
„Ich kam gut an.“
Meldet gute Ankunft. Wunsch nach seiner Geige, die er hätte mitnehmen sollen. Nachricht von den „Fabers“ erhalten (betr. Adolf), die wissen möchten, „ob er [Adolf] die Sendung bekommen hat“. Ankündigung, wegen Nijnsky [betrifft E.Hs Übersetzung eines Buches über den Tänzer] „nächste Woche“ zu einem Verlag in Zürich zu gehen.
[Hermann] Scherchen noch nicht getroffen. Hat einen „Arschleckerischen“ Artikel über „Englische Musik“ geschrieben. „Er ist und bleibt ein Schwein.“
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Scherchen Hermann
Winterthur, Sonntag (Brief; 1. Post)
„Ich kam gut an.“
Meldet gute Ankunft. Wunsch nach seiner Geige, die er hätte mitnehmen sollen. Nachricht von den „Fabers“ erhalten (betr. Adolf), die wissen möchten, „ob er [Adolf] die Sendung bekommen hat“. Ankündigung, wegen Nijnsky [betrifft E.Hs Übersetzung eines Buches über den Tänzer] „nächste Woche“ zu einem Verlag in Zürich zu gehen.
[Hermann] Scherchen noch nicht getroffen. Hat einen „Arschleckerischen“ Artikel über „Englische Musik“ geschrieben. „Er ist und bleibt ein Schwein.“
Genf, Sonntag (Karte)
„Ansermet kommt am 4. abends zurück.“
Benötigt eine Fahrkarte Winterthur – Genf – Winterthur.
KAH erwartet [Ernest] Ansermet am 4. April. Besuch bei Frau Ansermet. KAH solle gleich wiederkommen, weil das Frankfurter Konzert unsicher ist.
Mitteilung von [Hermann] Scherchen in Neuchậtel, daß er in Genf kein Konzert hätte. „Mit Scherchen ist nichts mehr zu machen.“
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Scherchen Hermann
Genf, Sonntag (Karte)
„Ansermet kommt am 4. abends zurück.“
Benötigt eine Fahrkarte Winterthur – Genf – Winterthur.
KAH erwartet [Ernest] Ansermet am 4. April. Besuch bei Frau Ansermet. KAH solle gleich wiederkommen, weil das Frankfurter Konzert unsicher ist.
Mitteilung von [Hermann] Scherchen in Neuchậtel, daß er in Genf kein Konzert hätte. „Mit Scherchen ist nichts mehr zu machen.“
H. Scherchen, 12. Musikfest der IGNM in Florenz: 2. bis 7. April 1934
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Scherchen Hermann
H. Scherchen, 12. Musikfest der IGNM in Florenz: 2. bis 7. April 1934
München (Brief) E.H. in Alassio: privat
„Ich danke Dir herzlichst für Deinen Brief; und ich freue mich sehr, daß es Dir so gut gefällt.“
E.H. soll bis Ende Mai in Alassio bleiben.
Frage, ob E.H. den Brief von [Dante] Fiorillo erhalten hat. Brief an [Karel Anĉerl] Ancerl als Anlage. KAH erhielt aus Brüssel eine Prospektkarte von [Hermann] Scherchens V. Tagung [5. Arbeitstagung in Budapest,1. Juni bis 31. Juli 1935]; „[…] nun hat er alle modernen Werke gestrichen – nur Beethoven – Mozart und Haydn. Die erste Tagung in Straßburg nur moderne – dann Paris: halb – halb –; dann Brüssel, wenig aber ein paar – dann Genf: 3 – 4 und jetzt Budapest nichts mehr – das ist eine Stagnation, die mein Freund Sepp schon lange prophezeite! Ancerl schreibt: „denn es ist jetzt von Tag zu Tag schwieriger neue Musik aufzuführen“.
Berichtet von Bruder Fritz, der sich in Bamberg stellen mußte.
„sei außer Sorge wegen Klavierspiel und Radio laufen lassen – zwischen 1h und 3h ist Pause.“
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Ancer Karel
- Fiorillo Dante
- Scherchen Hermann
München (Brief) E.H. in Alassio: privat
„Ich danke Dir herzlichst für Deinen Brief; und ich freue mich sehr, daß es Dir so gut gefällt.“
E.H. soll bis Ende Mai in Alassio bleiben.
Frage, ob E.H. den Brief von [Dante] Fiorillo erhalten hat. Brief an [Karel Anĉerl] Ancerl als Anlage. KAH erhielt aus Brüssel eine Prospektkarte von [Hermann] Scherchens V. Tagung [5. Arbeitstagung in Budapest,1. Juni bis 31. Juli 1935]; „[…] nun hat er alle modernen Werke gestrichen – nur Beethoven – Mozart und Haydn. Die erste Tagung in Straßburg nur moderne – dann Paris: halb – halb –; dann Brüssel, wenig aber ein paar – dann Genf: 3 – 4 und jetzt Budapest nichts mehr – das ist eine Stagnation, die mein Freund Sepp schon lange prophezeite! Ancerl schreibt: „denn es ist jetzt von Tag zu Tag schwieriger neue Musik aufzuführen“.
Berichtet von Bruder Fritz, der sich in Bamberg stellen mußte.
„sei außer Sorge wegen Klavierspiel und Radio laufen lassen – zwischen 1h und 3h ist Pause.“
- Date
- 7 May 1937
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Ancer Karel
- Fiorillo Dante
- Scherchen Hermann
Lindau-Bodensee, Hotel Bad Schachen (Brief): privat
„Zum Guten morgen (es ist 6h morgens) wünsche ich Dir alles erdenklich Liebe vor allem Gesundheit.“
Fahrt zum Neracler ???. Bleibt bis Dienstag – Mittwoch. Will [Willy] Tautenhahn schreiben. Brief von [Hermann] Scherchen.
- Archivalienkategorie
- Briefe
- Person/Mention
- Scherchen Hermann
- Tautenhahn Willy
Lindau-Bodensee, Hotel Bad Schachen (Brief): privat
„Zum Guten morgen (es ist 6h morgens) wünsche ich Dir alles erdenklich Liebe vor allem Gesundheit.“
Fahrt zum Neracler ???. Bleibt bis Dienstag – Mittwoch. Will [Willy] Tautenhahn schreiben. Brief von [Hermann] Scherchen.