Straßburg, Samstag (Karte) E.R. in München:

„Große Spannung war.“
Großer Erfolg für Vortrag und Bläserkonzert (Ltg. Hermann Scherchen?; andere Quelle: Ernst Klug) am Vormittag. „Ich mußte 8 mal aufs Podium.“ Aufführungen für Paris und Brüssel geplant.

Anfang Juli 1934c(Brief): privat

→Fahrt nach Bad Kissingen am Donnerstag, den 7. Juli
H. Scherchen, 2. Arbeitstagung in Paris: 1. Juni bis 1. August 1934

Straßburg, Freitag (Karte) E.R. in Freising:

„Dein letzter Brief hat mich sehr gefreut.“
Am gestrigen Tag Gespräch mit [Béla Bartók] Bartok (Begründer der neuen ungarischen Musik) und [Alois] Haba (Begründer der neuen tschechischen Musik). Offizieller Empfang für die Komponisten und [Hermann] Scherchen. Gute Probenarbeit für das Konzert. Auch Scherchen lobt Hartmanns Probenarbeit. Vortrag über sein Schaffen vor Kollegen. Hinweis auf Radioübertragung am Samstag (1045) mit Ausschnitten aus dem Vortrag vor der UA.

Straßburg, Freitag (Karte) E.R. in Freising:

„Dein letzter Brief hat mich sehr gefreut.“
Am gestrigen Tag Gespräch mit [Béla Bartók] Bartok (Begründer der neuen ungarischen Musik) und [Alois] Haba (Begründer der neuen tschechischen Musik). Offizieller Empfang für die Komponisten und [Hermann] Scherchen. Gute Probenarbeit für das Konzert. Auch Scherchen lobt Hartmanns Probenarbeit. Vortrag über sein Schaffen vor Kollegen. Hinweis auf Radioübertragung am Samstag (1045) mit Ausschnitten aus dem Vortrag vor der UA.

München, Donnerstag (Karte) E.R. in Cortina d’Ampezzo:

„Hoffentlich seid Ihr gut angekommen.“
Arbeitet an einer „Ouvertüre für Orchester“. Probleme mit dem Themenmaterial. Fertigstellung bis Anfang April. [Hermann] Scherchen beginnt mit seiner nächsten Arbeitstagung im Mai. KAH soll am 15. Juli in Paris sein, was er zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt. (2. Arbeitstagung in Paris: 1. Juni bis 1. August 1934)

München, Donnerstag (Karte) E.R. in Cortina d’Ampezzo:

„Hoffentlich seid Ihr gut angekommen.“
Arbeitet an einer „Ouvertüre für Orchester“. Probleme mit dem Themenmaterial. Fertigstellung bis Anfang April. [Hermann] Scherchen beginnt mit seiner nächsten Arbeitstagung im Mai. KAH soll am 15. Juli in Paris sein, was er zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt. (2. Arbeitstagung in Paris: 1. Juni bis 1. August 1934)

  • Date
  • 1 Mar 1934

München, Sonntag (1. Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Heute abend muß ich dir noch liebe Grüße und Küsse senden.“
Intensives Arbeiten. Briefe an [Jean] Vigue und [Felicie Hüni-Mihacsek] Hüni Myhacek und [Hermann] Scherchen (in Wien). Hofft auf das Konzert im November. Sollte Scherchen nicht dirigieren, dann würde KAH die Leitung übernehmen. Beginnt mit einem Orchesterwerk für Scherchen.

München, Sonntag (1. Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Heute abend muß ich dir noch liebe Grüße und Küsse senden.“
Intensives Arbeiten. Briefe an [Jean] Vigue und [Felicie Hüni-Mihacsek] Hüni Myhacek und [Hermann] Scherchen (in Wien). Hofft auf das Konzert im November. Sollte Scherchen nicht dirigieren, dann würde KAH die Leitung übernehmen. Beginnt mit einem Orchesterwerk für Scherchen.

Straßburg (Brief) E.R. in München:

„Bist du mir wirklich böse.“
Aufführung des Stückes (Trompetenkonzert) war durch die Abreise dreier Herren gefährdet. Der fristlos gekündigte Klarinettist [Willy] Tautenhahn solle sogleich zu [Hermann] Scherchen. Geplante Aufführung des Konzerts in Brüssel. Aufführungsgespräche mit [Alois] Haba für Prag und mit Prof. [Walter] Frey für Basel oder Zürich. Tautenhahn wird für Freitag oder Samstag erwartet. Er hat Scherchen ein „blödes Telegramm“ geschickt. Die Sache mit [Georg] Donderer ist „saudumm“. Scherchen besteht auf der Aufführung des Konzerts. Zusammenstellung einer Kurzbiographie, die vor der Konzertübertragung im Rundfunk verlesen werden soll. Am morgigen Tag Gang auf das Konsulat: Paßverlängerung für zehn Tage.
→beabsichtigt in 14 Tagen wieder bei E.R. zu sein.

Straßburg (Brief) E.R. in München:

„Bist du mir wirklich böse.“
Aufführung des Stückes (Trompetenkonzert) war durch die Abreise dreier Herren gefährdet. Der fristlos gekündigte Klarinettist [Willy] Tautenhahn solle sogleich zu [Hermann] Scherchen. Geplante Aufführung des Konzerts in Brüssel. Aufführungsgespräche mit [Alois] Haba für Prag und mit Prof. [Walter] Frey für Basel oder Zürich. Tautenhahn wird für Freitag oder Samstag erwartet. Er hat Scherchen ein „blödes Telegramm“ geschickt. Die Sache mit [Georg] Donderer ist „saudumm“. Scherchen besteht auf der Aufführung des Konzerts. Zusammenstellung einer Kurzbiographie, die vor der Konzertübertragung im Rundfunk verlesen werden soll. Am morgigen Tag Gang auf das Konsulat: Paßverlängerung für zehn Tage.
→beabsichtigt in 14 Tagen wieder bei E.R. zu sein.

Pfarrweisach, Freitag (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Hier schicke ich Dir die Karte die ich eben bekam – 1 Stunde später, als ich den letzten Brief abschickte.“
Ankündigung eines Briefes für den Samstag.
Bittet um Zusendung einer Karte von [Hermann] Scherchen.
→Am Montag Fahrt nach München.
H. Scherchen: 1. Arbeitstagung in Straßburg „15 Jahre neue Musik“: Juli bis August 1933

Pfarrweisach, Freitag (Brief) E.R. in Arnshausen: privat

„Hier schicke ich Dir die Karte die ich eben bekam – 1 Stunde später, als ich den letzten Brief abschickte.“
Ankündigung eines Briefes für den Samstag.
Bittet um Zusendung einer Karte von [Hermann] Scherchen.
→Am Montag Fahrt nach München.
H. Scherchen: 1. Arbeitstagung in Straßburg „15 Jahre neue Musik“: Juli bis August 1933

  • Date
  • 30 Jun 1933

Straßburg (Fischerstaden 8 bei Hummel), Sonntag (Brief) E.R. in München:

„Hab keine Angst um mich.“
„Konzert kommt nach meinem Wunsch zur Aufführung.“ [Hermann] Scherchen übernimmt die Kosten für den Trompeter [Georg] Donderer. KAH plant [Alois Hába] Haba, der „morgen“ aus Prag kommt, wegen Aufführungen anzusprechen.
→beabsichtigt in 16 Tagen wieder bei E.R. zu sein.

Straßburg (Fischerstaden 8 bei Hummel), Sonntag (Brief) E.R. in München:

„Hab keine Angst um mich.“
„Konzert kommt nach meinem Wunsch zur Aufführung.“ [Hermann] Scherchen übernimmt die Kosten für den Trompeter [Georg] Donderer. KAH plant [Alois Hába] Haba, der „morgen“ aus Prag kommt, wegen Aufführungen anzusprechen.
→beabsichtigt in 16 Tagen wieder bei E.R. zu sein.

München, Freitag (Karte) E.R. in Arnshausen:

„Große Freude habe ich immer von Dir Post zubekommen.“
„Mein Streichquartett wird im Musikkollegium – Winterthur aufgeführt.“
Beabsichtigt, das „Concert de Bruxelles“ an Ernst [Klug] in St. Gallen zu schicken, „damit [Hermann] Scherchen es bekommt“.